Grunderwerbsteuer Meldung

Während die Baugeldzinsen im Keller sind, steigen die Kaufnebenkosten. Nach Berlin und Hamburg hat jetzt Sachsen-Anhalt die Grunderwerbsteuer auf 4,5 Prozent erhöht. Auch Bremen und Brandenburg wollen erhöhen. In anderen Bundesländern liegt sie bei 3,5 Prozent.

Beispiel: Bei einem Haus für 250 000 Euro macht das künftig 11 250 Euro statt bisher 8 750 Euro. Mit den meist 1,5 Prozent für Notar und Grundbuchamt sowie bis 7,14 Prozent für den Makler können die Nebenkosten über 13 Prozent liegen. Die Eigentumsquote liegt hierzulande nur bei 43 Prozent, in Spanien bei 86 Prozent, in Italien bei 72 Prozent, in England bei 70 Prozent.

Tipp: Wer ein Haus mit Grundstück kauft, zahlt auf beides Grunderwerbsteuer. Wer nur den Grund kauft und später baut, zahlt nur auf den Boden. Allerdings prüfen die Finanzämter solche Fälle genau. Und: Ob die Grunderwerbsteuer rechtens ist, muss noch der Bundesfinanzhof entscheiden. Betroffene sollten daher Einspruch einlegen (Az. II R 4/09).

Dieser Artikel ist hilfreich. 603 Nutzer finden das hilfreich.