Grüner Tee Meldung

Tee-Ernte. China und Japan sind Haupt­anbauländer.

Es ist wieder Tea Time. Ob Gunpowder, Matcha oder Sencha – gerade grüner Tee ist beliebt. Zu den von Natur aus enthaltenen Katechinen gibt es wider­sprüchliche Hinweise: Sie sollen günstig auf die Herz-Kreis­lauf-Gesundheit wirken, schaden aber womöglich der Leber. Die europäische Behörde für Lebens­mittel­sicherheit Efsa klärt auf.

Vorsicht bei Nahrungs­ergän­zungs­mitteln mit Grüntee-Extrakten

Aufgüsse und Instant­getränke sind, laut Efsa, mit Blick auf das häufigste Katechin in grünem Tee unbe­denk­lich – selbst bei vielen Tassen am Tag. Keine Entwarnung gibt die Behörde dagegen für sehr hoch konzentrierte Nahrungs­ergän­zungs­mittel mit Grüntee-Extrakten, die etwa der Gewichts­kontrolle dienen sollen. Studien ergaben Hinweise auf eine lebertoxische Wirkung. Eine unbe­denk­liche Dosis ließ sich nicht bestimmen.

Tee lieber trinken

Ungünstig könnte unter anderem sein, dass die Kapseln meist als Einmaldosis genommen werden. Teelieb­haber nehmen hohe Katechinmengen dagegen verteilt über den Tag auf.

Tipp: Wechseln Sie regel­mäßig das Produkt. So lässt sich einseitigen Schad­stoff­belastungen vorbeugen. Im Test von grünem Tee waren vor allem Pyrrolizidinalkaloide und Anthrachinon problematisch.

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