Tchibo hat die Preise für Ökostrom erhöht, den der Kaffeeröster seit vergangenem Herbst anbietet. Anfangs lohnte sich das Angebot. Aber inzwischen liegt der Ökotarif in manchen Städten nur noch minimal unter den Grundversorgungstarifen der lokalen Stromversorger. Zudem sagt ein derartiger Vergleich wenig aus: Sehr viele Haushalte beziehen ihren Strom im Klassik-Tarif, und der ist meistens billiger als Tchibos Ökostrom. Im Vergleich mit anderen Ökostromanbietern liegt der grüne Strom von Tchibo im Mittelfeld. Es gibt preiswertere Anbieter wie Naturstrom und teurere wie EWS Schönau und Greenpeace Energy.

Tipp: Wenn Sie den Stromanbieter wechseln, vergleichen Sie stets die Preise. Kleinere Einsparungen erreichen Sie meist schon mit einem Tarifwechsel bei Ihrem Hausversorger. Wenn Sie den Ausbau regenerativer Energien fördern möchten, müssen Sie entscheiden, wie viel dieser Umweltnutzen kosten darf.

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