Sommer im Pool. Das Wasser sollte regel­mäßig gereinigt werden.

Die heiße Jahres­zeit kommt, da träumen viele von einem Pool. Aufblas­bare Modelle oder solche zum Aufstellen, mit einer dünnen Stahl­wand, sind günstig und reichen oft für Spaß und Kühlung. Voraus­setzung ist ein ebener Stand­platz. Badefreunde sollten bedenken, dass ein gängiges Plansch­becken mit 3,50 Meter Durch­messer und 90 Zenti­metern Höhe schon weit über 7 000 Liter fasst, die es zu reinigen gilt. Wir sagen, wie.

Umwälzpumpen reichen nicht aus

Das Bade­wasser muss regel­mäßig gereinigt werden – oft reichen die mitgelieferten kleinen Umwälzpumpen, die in ihren Filtern nur Grobes wie Grashalme fangen, dafür nicht aus. Algen trüben das Wasser inner­halb weniger Tage grün und die Bakterien­konzentration steigt bedenk­lich an. Das Wasser muss dann getauscht werden.

Sandfilter säubern, brauchen aber Spülung

Die Lösung bietet ein Sandfilter samt Pumpe. Solche Einheiten kosten meist deutlich mehr als 100 Euro. Das Bade­wasser wird durch einen Behälter gepresst, der mit Sand oder einem anderem Filtermaterial gefüllt ist, und dabei von Schweb­stoffen gereinigt.

Wichtig: Auch der Filter muss gespült werden, etwa einmal pro Woche.

Chlor- oder Sauer­stoff­tabletten zum Desinfizieren

Zusätzlich empfiehlt es sich, das Wasser ab und zu chemisch zu reinigen. Das übliche Desinfektions­mittel sind Chlor­tabletten. Sie sind günstig und halten lange vor. Alternativ gibt es chlorfreie Mittel mit Wasser­stoff­per­oxid, oft auch Aktivsauer­stoff genannt. Diese Sauer­stoff­tabletten wirken nicht so umfassend und müssen etwas öfter angewandt werden als Chlor­verbindungen, erläutert Frank Eisele, Sach­verständiger vom Bundesverband Schwimmbad und Wellness.

Das Wasser soll nicht zu sauer sein

Außerdem gilt es, den sogenannten pH-Wert zu kontrollieren, also zu prüfen, ob das Wasser sauer oder alka­lisch ist. Dafür gibt es Test­streifen oder kleine Geräte. Der pH-Wert sollte zwischen 6,8 und 7,4 liegen, den neutralen pH-Wert 7 mithin nicht nennens­wert über- oder unter­schreiten. Gegebenenfalls gibt es auch dafür korrigierende Mittel, sogenannte pH-Senker und pH-Heber.

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