Grillgeräte Test

Frühling, Sommer, Grillsaison: Romantische Holzkohlefeuer, große Gas- und schnelle Elektrogrills. test.de zeigt die besten Geräte für jeden Geschmack. Im Test: 19 Grills – vom billigen Einmalgrill bis zum massiven Standgerät für die große Gartenparty.

Dauerbrenner Gas und Strom

Erste Wahl für die Gartenparty sind große Gas- und Elektrogrills. Sie sind schnell angeheizt und halten die Temperatur. Aufheizzeit: nur fünf bis 15 Minuten. Grillzeit praktisch unbegrenzt. Eine Gasflasche reicht meist für mehrere Grillpartys. Elektrogrills brauchen nur eine Steckdose. Ohne die läuft allerdings nichts. Deshalb scheiden Elektrogrills für viele Laubenpieper aus. Nachteil der Gas- und Elektrogeräte: die Reinigung fällt schwer. Die Geräte müssen auseinandergebaut werden, um die Fettauffangwanne zu säubern. Am einfachsten funktioniert das beim Petra electric BG 24.17.

Romantik mit Holzkohle

Viele Grillfans schwören aber auf Holzkohlefeuer. Schon der Romantik wegen. Das Knistern und Knacken beim Anheizen gehört für viele dazu. Gute Holzkohlegrills taugen natürlich auch für die Gartenparty. Einziger Nachteil: Die längere Anheizzeit. Erst wenn die Holzkohle mit einer feinen weißen Ascheschicht überzogen ist, kommt das Grillgut auf den Rost. Das dauert – je nach Grill – bis zu 55 Minuten. Holzkohlebriketts brauchen sogar noch etwas länger. Dafür halten sie die Temperatur besser. Am schnellsten funktionieren die Grillfässer von Landmann und Peiga. Schon nach 20 Minuten hat die Holzkohle die richtige Temperatur. Die Wärme hält für etwa 50 Minuten. Danach sinkt die Temperatur unter 170 Grad ab. Nicht mehr heiß genug zum Garen.

Billiger Einweggrill

Probleme mit der Temperatur haben die Wegwerfgrills von Landmann, Peiga und SIA. Die Aluschalen beeinhalten Grillkohle, Anzünder und Einwegrost. Die notwendige Grilltempratur von 170 Grad wird aber erst nach 50 Minuten erreicht. Zwanzig Minuten später ist es mit der Grillfreude schon wieder vorbei: Die Temperatur sinkt unter 170 Grad. Grillkohle kann nicht nachgefüllt werden. Stattdessen muss ein neuer Einweggrill angeheizt werden. Fazit: Für ein kleines Picknick sind die Wegwerfgrills ok. Echten Grillfans nützen sie dagegen wenig. Dickes Minus: Nach dem kurzem Grillspaß bleibt eine Menge Müll.

Die besten Grills

Die besten Elektrogrills heißen Rommelsbacher FG 2200/5 (130 Euro), Steba VG 100 (59 Euro), Petra electric BG 24.17 (92 Euro) und Siemens TG 46501 (88 Euro). Bester Gasgrill: Camping Gaz Grilladero R Plus 67037 für 89 Euro. Einfache Holzkohlegrills sind billiger: Die Grillfässer von Landmann und Peiga kosten nur 20 Euro. test-Qualitätsurteil: gut. Ebenfalls gut: der Säulengrill von Landmann. Preis: 49 Euro. Der beste Holzkohlengrill – Weber One Touch Silver – kostet stolze 180 Euro. Dafür gibts einen edlen Kugelgrill mit Deckel, Fettauffangschale und regelbarer Luftzufuhr. Ein echter Hingucker für die Gartenparty.

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