Tipps

Selber machen

  • Frische Auswahl: Frisch vom Fleischer kann vieles auf den Grill. Schweinesteaks- oder koteletts, Putenbrust oder Hähnchenschenkel, Lammfilet oer Rindersteak.
  • Selber einlegen: Marinieren Sie frisches Fleisch selbst. Öl in den Marinaden hält das Fleisch saftig. Etwas Säure zum Beispiel Essig oder Zitonensaft, macht es zarter. In fast allen Marinaden gut: Senf, Sojasoße, Joghurt, Ingwer, Meerrettich.
  • Neues ausprobieren: Experimentieren Sie mit Gewürzen und Kräutern. Zimt, Kardamon, Weinbrand, Portwein (Rind), Safran, Rosmarin, Minze, Chili (Lamm), Ahornsirup, Sesamöl, Salbei oder Thymian.
  • Schnelle Würze: Für Marinaden oder feste Würzpasten reicht etwa eine Stunde Einwirkzeit aus. Gekühlt sollten es mindestens zwei sein.
  • Mehr Abwechslung: Probieren Sie neben Fleisch auch mal Fisch, Kartoffeln oder Gemüse auf dem Rost aus. Mit Schale gegrillt, sind Bananen ein leckerer Nachtisch. Auch geschnittene Ananas macht sich super auf dem Grill.

Immer beachten

  • Aufbewahren: Ideal sind vier Grad Celsius. So hat auch die Stiftung Warentest das Grillfleisch aufbewahrt. In den meisten Kühlschränken ist es aber wärmer. Schon deshalb sollten Sie alles, was wie Fleisch leicht verdirbt, möglichst bald nach dem Kauf verzehren.
  • Verzehren: Reizen Sie die Haltbarkeitsfrist von 7 bis sogar 18 Tagen nicht aus. Je frischer, desto besser schmeckt es und desto weniger Wachstumschancen für Keime.
  • Kühlen: Lagern Sie Fleisch nicht stundenlang neben dem Grill. Keime vermehren sich schon bei Zimmertemperatur sprunghaft und können sich alle 20 Minuten verdoppeln. So werden an einem Sommerabend aus 800 Salmonellen über drei Millionen.
  • Durchgaren: Grillen Sie vor allem Geflügel immer gründlich durch. Das macht eventuell vorhandene Salmonellen unschädlich. Auch Listerien, die wir in zwei Fällen in unproblematischen Mengen fanden, überleben die Grillhitze nicht.
  • Hinsehen: Achten Sie bei Geflügel auf die Deklaration „gepökelt“. Diese Produkte sind mit Nitritpökelsalz behandelt. Wir fanden zwar nur geringe Mengen an Nitrat und Nitrit, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt aber grundsätzlich, Gepökeltes – wie Kassler oder Speck – nicht auf den Grill zu legen.
  • Entfernen: Haben Sie nicht gegarte Marinadenreste? Keinesfalls mit Brot auftunken oder gar über den Salat geben. Sie können unerwünschte Mikroorganismen aus dem Fleisch – wie Salmonellen oder Listerien – enthalten.
  • Entsorgen: Verpackungen sind oft am besten im Hausmüll untergebracht. Bevor es in die Gelbe Tonne geht, bitte mit Küchenpapier auswischen. Auswaschen ist keine gute Idee. Keime verteilen sich sonst im Ausguss. Viel Fett lässt sich von den Wasserwerken nur aufwendig entfernen.

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