Tipps: Immer beachten

Grillfleisch Test

Aufbewahren: Ideal sind vier Grad Celsius. So haben auch wir das Grillfleisch aufbewahrt. In den meisten Kühlschränken ist es aber wärmer. Schon deshalb sollten Sie alles, was wie Fleisch leicht verdirbt, möglichst bald nach dem Kauf verzehren.

Verzehren: Reizen Sie die Haltbarkeitsfrist von 7 bis sogar 18 Tagen nicht aus. Je frischer, desto besser schmeckt es und desto weniger Wachstumschancen für Keime.

Kühlen: Lagern Sie Fleisch nicht stundenlang neben dem Grill. Keime vermehren sich schon bei Zimmertemperatur sprunghaft und können sich alle 20 Minuten verdoppeln. So werden an einem Sommerabend aus 800 Salmonellen über drei Millionen.

Durchgaren: Grillen Sie vor allem Geflügel immer gründlich durch. Das macht eventuell vorhandene Salmonellen unschädlich. Auch Listerien, die wir in zwei Fällen in unproblematischen Mengen fanden, überleben die Grillhitze nicht.

Hinsehen: Achten Sie bei Geflügel auf die Deklaration „gepökelt“. Diese Produkte sind mit Nitritpökelsalz behandelt. Wir fanden zwar nur geringe Mengen an Nitrat und Nitrit, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt aber grundsätzlich, Gepökeltes – wie Kassler oder Speck – nicht auf den Grill zu legen.

Entfernen: Nicht gegarte Marinadenreste keinesfalls mit Brot auftunken oder gar über den Salat geben. Sie können unerwünschte Mikroorganismen aus dem Fleisch – wie Salmonellen oder Listerien – enthalten.

Entsorgen: Verpackungen sind oft am besten im Hausmüll untergebracht. Für die Gelbe Tonne soll man sie mit Küchenpapier auswischen. Auswaschen würde eventuelle Keime im Ausguss verteilen. Viel Fett lässt sich von den Wasserwerken nur aufwendig entfernen.

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