Griechen­land Rettung läuft aus

Griechen­land - Rettung läuft aus
Hat bleibende Werte geschaffen: Sokrates, grie­chischer Philosoph. © Getty Images

Griechen­land bekommt noch ein letztes Mal Geld. 15 Milliarden Euro wollen die Euro-Retter noch über­weisen und danach die Zahlungen einstellen. Insgesamt hat Griechen­land dann in acht Jahren Kredite in Höhe von 278 Milliarden Euro erhalten. Künftig soll das Land sich Kredite wieder selbst am Kapitalmarkt beschaffen. Etwa zwei Drittel dieser letzten 15 Milliarden sollen zum Aufbau eines Liquiditäts­puffers beitragen, der die Griechen bei ihrer Rück­kehr an den Markt unterstützen soll. Außerdem sollen Lauf­zeiten alter Kredite verlängert und Zins­aufschläge erlassen werden. Im Gegen­zug soll Griechen­land weiter an Reformen arbeiten.

Nach wie vor drücken Schulden in Höhe von knapp 180 Prozent des Brutto­inlands­produkts (BIP). 2010, zu Beginn der Krise, lag der Schulden­stand bei knapp 150 Prozent des BIP. Allerdings ist der absolute Schulden­stand nur leicht gestiegen, weil das BIP in den Krisen­jahren deutlich geschrumpft ist.

Seit einiger Zeit wächst die grie­chische Wirt­schaft wieder. Im ersten Quartal 2018 ist das BIP um 2,3 Prozent gegen­über Vorjahr gewachsen.

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