Grafiktablett von Wacom Hilfe bei der Bildbearbeitung

Für professionelle Grafiker ist das Grafiktablett ein wichtiges Werkzeug. Wacom bietet mit den „Bamboo Fun“ solche Grafiktabletts nun auch für Laien. Ob und für wen die Anschaffung sinnvoll ist, verrät der Schnelltest.

Präziseres Arbeiten möglich

Ein Grafiktablett ermöglicht professionelles Arbeiten: Grafiker nutzen dabei einen speziellen Eingabestift, den sie über die Eingabefläche auf dem Tablett bewegen. Letztlich arbeiten sie wie mit einen Bleistift auf einem Blatt Papier und können den Mauszeiger damit präziser steuern als mit einer klassischen Maus. Außerdem lässt sich über die Druckstärke des Stifts je nach Anwendung die Dicke des Striches oder die Intensität eines Bildeffekts steuern.

Zwei Größen

Solche Profifunktionen bietet Wacom mit den „Bamboo Fun“-Grafiktabletts auch für Laien. „Bamboo Fun“ gibt es in den Größen „klein“ und „mittel“. Die Geräte lassen sich an Windows- und Mac-OS-PCs installieren und in Grafikprogramme integrieren.

Umfangreiches Softwarepaket inklusive

Für den Einstieg liefert Wacom ein recht umfangreiches Softwarepaket mit: Mit der Handschrifterkennung „Bamboo Scribe“ kann lassen sich recht gut Texte eingeben. „ArtRage“ ist ein einfaches Mal- und Zeichenprogramm. Am interessantesten ist die Bildbearbeitung „Photoshop Elements“ von Adobe. Sie war Testsieger im Vergleichstest Bildbearbeitungsprogramme aus test 03/06 und kostet allein rund 90 Euro.

test-Kommentar

Grafiktablett und Software sind ein interessantes Komplettpaket für Grafikeinsteiger. Es lohnt sich, die größere Version anzuschaffen. Die nimmt zwar mehr Platz auf dem Schreibtisch ein, erlaubt aber auch ein deutlich präziseres Arbeiten.

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