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Im vergangenen Börsenjahr liefen Fonds und Aktien schlecht. Fast alle Indizes der bedeutenden Wirtschaftsräume sowie der Deutsche Aktienindex Dax schlossen im Minus. Der europäische Index Eurostoxx und der Dax verloren 19,7 Prozent und 19,8 Prozent.

Für den Abwärtstrend des Dax sorgten vor allem die so genannten Volksaktien: Die Papiere der Post, Telekom und Infineon verloren zwischen 31 und 40 Prozent. Einige Standardwerte erwischte es noch heftiger. Die Aktie der Hypovereinsbank brachte ein Minus von 44 Prozent, die der Commerzbank 42 Prozent.

Von den bedeutenden Indizes steht der US-amerikanische Dow Jones am besten da. Er verlor im vergangenen Jahr nur rund 6 Prozent. Seine Rettungsanker waren die Technologieaktien von Microsoft und IBM. Sie stiegen 2001 um 53 beziehungsweise 43 Prozent.

Am schlimmsten erwischte es den japanischen Nikkei. Er lag zum Jahresende mit rund 23,5 Prozent im Minus. Maßgeblich verantwortlich für dieses Ergebnis waren die Technologieaktien von Fujitsu mit einem Verlust von 43 Prozent und NEC mit 36 Prozent.

Anleger, die nach der Devise "Kaufe Aktien, wenn keiner sie will" handelten, liegen derzeit nur bei einigen Titeln richtig. Im Dax beispielsweise vermehrten lediglich vier Aktien das Geld ihrer Anleger: Adidas-Salomon, DaimlerChrysler, BMW und die Softwareschmiede SAP.

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