Grafik des Monats Meldung

Der durchschnittliche deutsche Haushalt gibt Jahr für Jahr mehr für Autonebenkosten aus. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt laut Preisindex des Statistischen Bundesamtes.

Wer sein Auto liebt, der ­ zahlt. Und das immer mehr, zeigt ein Blick auf den Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes. Demnach stiegen die Autonebenkosten in den letzten Jahren drastisch: Während Versicherungen sich seit 1995 um knapp 9 Prozent verteuerten, stiegen die Kraftstoffpreise parallel um fast 30 Prozent an.

Den größten Sprung gab es jedoch bei den Ausgaben für die Kfz-Steuer: Rund 70 Prozent mehr zahlt der Durchschnittsverbraucher gegenüber 1995. Grund dafür war vor allem die Steuererhöhung für alte Autos mit schlechten Abgaswerten zum 1. Januar 2001. Kosteten etwa Wagen der Emissionsgruppe Euro 1 wie der Golf II bis Ende 2000 noch 13,20 Mark pro 100 Kubikzentimeter Hubraum, so kassiert der Fiskus seit diesem Jahr 21,20 Mark pro Kubikzentimeter. Bei einem Auto mit 1,6 Litern Hubraum sind das 128 Mark mehr pro Jahr.

Tipp: Wer sich einen Neuwagen kauft, sollte darauf achten, dass das Auto mindestens die Euro-3- oder noch besser die Euro-4-Norm einhält. Dann fällt die Kfz-Steuer niedriger aus.

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