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Was viele bereits ahnten, bestätigt nun eine Umfrage der Hamburger Fittkau & Maaß GmbH: Bedingt durch die Krise am Neuen Markt interessieren sich immer weniger Menschen für Aktien und ähnlich spekulative Anlageformen. Stattdessen gibt es eine Rückbesinnung auf konservative Geldanlagen mit geringerer, aber sicherer Renditeerwartung.

Besonders schwer erwischt hat es der so genannten W3B-Analyse zufolge die Neuemissionen. Planten im Fühjahr 2000 noch 66,7 Prozent der befragten finanzinteressierten Internetnutzer den Kauf neu aufgelegter Aktientitel, so interessierten sich nach einem Jahr nur noch 42,6 Prozent dafür. Eine echte Renaissance erlebt dagegen das gute alte Sparbuch. Während vor einem Jahr nur 8,1 Prozent der Interviewten ein Auge auf Sparbuch, Sparbrief oder Sparplan geworfen hatten, liebäugeln mittlerweile wieder 10,2 Prozent damit.

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