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Hohe Ölpreise und der teure Dollar ziehen hohe Spritpreise nach sich. Doch wie setzt sich der Preis zusammen? Nehmen wir den Dieselpreis am 26. März. Der Internetdienst clever-tanken.de gibt einen Durchschnittspreis von 1,53 Euro pro Liter an. Der Spriteinkaufspreis machte am Stichtag 43 Prozent aus, weitere 11 Prozent gehen als Deckungsbeitrag an die Mineralölindustrie. Darin stecken ihr Gewinn, aber auch Kosten für Vertrieb und Lagerung. An den Staat fließen etwa 47 Prozent. Von Preissteigerungen profitiert er nur über die Mehrwertsteuer. Die Energiesteuer ist dagegen fix. Der ADAC stellt seit längerem im Tagesverlauf starke Preisschwankungen fest: „Das ist eine Gewinnmaximierungsstrategie der Mineralölindustrie.“

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