Wer Vorsorge treffen möchte, dass sein Grab auch nach seinem Tod gepflegt wird, kann das bei der R+V versichern. Wie bei einer Kapitallebensversicherung zahlt man monatlich ein, bezugsberechtigt ist eine Treuhandstelle der Friefhofsgärtnereien, die später die Grabpflege übernimmt.

Beispiel: Ein 60-jähriger Mann zahlt bei 10.000 Mark Versicherungssumme ­ das reicht 15 Jahre lang für die jährlich dreimalige Bepflanzung und laufende Pflege eines Reihengrabes ­ monatlich 45,80 Mark, eine gleichaltrige Frau 35,23 Mark. Endalter ist immer das 85. Lebensjahr. Wer dann noch lebt, erhält gut 16.000 Mark Ablaufleistung. Der Haken an der Sache ist die schwache Rendite: bei dem Mann in diesem Beispiel nur 1,42 Prozent, bei der Frau 3,32 Prozent jährlich. Und: Wer im ersten Vertragsjahr stirbt, erhält nur ein Drittel der Versicherungssumme, bei Tod im zweiten Jahr zwei Drittel, erst ab dem dritten Jahr gibt es die volle Leistung.

Alternative: Schon jetzt im Testament eine Zahlung aus dem Erbe an die Treuhandstelle der nächsten Friedhofsgärtnerei festlegen.

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