Onlineanbieter müssen in ihrem Impressum eine E-Mail-Adresse angeben, unter der Verbraucher sie schnell und unkompliziert erreichen können. Die Adresse, die Google im Impressum nannte, entpuppte sich jedoch als nutzlos. Kunden, die eine E-Mail schickten, bekamen eine auto­matische Antwort: Wegen der Vielzahl von Anfragen könnten die einge­henden E-Mails nicht gelesen werden. Google verwies auf seine Hilfe­seiten. Laut Kammerge­richt Berlin sei das unzu­lässig. Auch zum Beispiel Kontaktformulare ersetzen nicht die gesetzlich vorgeschriebene E-Mail-Adresse. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig, Google legte Revision ein (Az. 23 U 124/14).

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