Den digitalen Stadtrundgang am Bildschirm hat Google seit heute für 20 deutsche Städte freigeschaltet. Über 244 000 Haushalte haben seit April 2009 der Veröffentlichung ihrer Hausfassade im Internet widersprochen. Diese Häuser wollte Google Street View im Internet unkenntlich machen. Der Veröffentlichung können Mieter und Hausbesitzer auch jetzt noch widersprechen.

20 deutsche Städte im Netz begehbar

Die Rundum-Stadtansichten sind bei Google Street View nun für Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt sowie 15 weitere Städte freigegeben. In manchen Straßen fallen verschleierte Hausfassaden auf. Das sind die Grundstücke, wo Mieter oder Eigentümer einer Veröffentlichung im Vorhinein widersprochen haben. Es kann aber passieren, dass Hausfassaden nicht aus jeder Perspektive verpixelt sind. Wer gegen die Veröffentlichung Einspruch erhoben hat, sollte kontrollieren, ob das Gebäude im Netz tatsächlich in allen Ansichten verhangen ist.
Tipp: Wenn Ihr Haus trotz Einspruchs im Netz sichtbar ist, sollten Sie sich umgehend bei Google beschweren. Das können Sie direkt auf der Seite von Street View tun, wenn Sie in der linken Spalte den Button „Ein Problem melden“ drücken.

Widerspruch auch nach Start noch möglich

Widersprüche können auch noch nachträglich eingelegt werden. Hausbesitzer und Mieter, von deren Immobilien bereits Bilder veröffentlicht sind, können auf der Street View bei einer Häuseransicht einfach den Link „Ein Problem melden“ am unteren Bildrand anklicken. Dies ist auch bei anderen Bildern möglich, die etwa Autokennzeichen oder Gesichter zeigen. Für Bewohner von Städten, in denen Street View erst in Zukunft startet, bietet Google auf seiner Internetseite hierfür auch ein eigenes Widerspruchsformular an.
Auch ein Widerspruch per E-Mail streetview-deutschland@google.de oder per Brief ist möglich an

Google Germany GmbH
Street View
ABC-Straße 19
20354 Hamburg

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