Gold­gewinnung im Über­blick

Schwierige Arbeits­bedingungen

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Die Arbeit ist anstrengend, etwa in dieser Gold­mine in Südafrika. Dennoch verdienen die Arbeiter oft wenig. Noch schlechter ergeht es Kleinschürfern. Sie arbeiten auf eigene Faust, finden kaum ein Auskommen und sehen ihre Familien manchmal lange nicht.

Kinder­arbeit

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Ein Mädchen wäscht im Juli 2012 Gold in einer illegalen Mine in Burkina Faso. Tausende Kinder schuften welt­weit in der Gold­förderung, zum Teil in Stollen unter Tage. Sie sind bei gefähr­lichen Spreng­arbeiten vor Ort oder gehen mit hoch­giftigen Stoffen wie Queck­silber um.

Kriminalität

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Kämpfer kontrollieren den Zugang zu einer Gold­mine in der Zentral­afrikanischen Republik. Über den Abbau von Gold werden kriegerische Auseinander­setzungen finanziert. Schmuggel, Land­raub und Gewalt­taten gehen ebenfalls in vielen Fällen einher mit der Gold­förderung.

Gesund­heits­probleme

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Schädliche Dämpfe nehmen Arbeite­rinnen in Mgusu in Tansania den Atem. Gold­schürfer sind großen Gesund­heits­gefahren ausgesetzt, etwa beim Umgang mit den hoch­giftigen Stoffen Queck­silber und Cyanid. Viele Arbeiter sterben, wenn Schächte einstürzen.

Umwelt­schäden

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Fischer bergen im Juli 2000 in Ungarn vergiftete Fische. Zuvor war ein Damm in Rumänien gebrochen und giftige Abwasser einer Gold­erz-Aufbereitungs­anlage ausgetreten, die mit Cyanid arbeitet. Solche Unfälle kommen immer wieder in den Minen­gebieten vor.

Zerstörte Land­schaften

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Wenn eine Mine ausgebeutet ist, bleiben Kraterland­schaften oder Ödnisse zurück, wie in dem Beispiel aus Paracale auf den Philippinen. Die Minen­konzerne im Tage- und Berg­bau bauen täglich hundert­tausende Tonnen Gestein ab und zermahlen sie.

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