Tipps

  • Sicherheit. Wenn Sie Gold als Schutz vor extremer Geldentwertung haben möchten oder gar eine Weltwirtschaftskrise herannahen sehen, sollten Sie Barren oder Münzen kaufen. Am besten ist der 1-Kilogramm-Barren geeignet, bei kleineren Einheiten sind die Spesen oft unverhältnismäßig hoch. Das gilt leider auch für alle Goldmünzen. Am ehesten eignet sich noch der Krügerrand als Anlageobjekt: Bei ihm ist die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs am geringsten.
  • Spekulation. Für Spekulationen auf einen steigenden Goldpreis eignen sich vor allem Zertifikate. Die größte Auswahl bietet die niederländische Bank ABN-Amro. Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, spekulieren Anleger damit sowohl auf den Goldpreis als auch auf den Dollar. Es gibt aber auch Quanto-Zertifikate, die den Goldpreis ohne Wechselkursrisiko abbilden. Glauben Sie an einen weiterhin schwachen US-Dollar, liegen Sie bei ihnen goldrichtig. Riskanter als Zertifikate auf Gold sind Goldminenaktien. Dafür bieten sie große Gewinnchancen, wenn die Anlageidee aufgeht. Mit Goldfonds mindern Sie das Risiko etwas. Sie sollten diese dennoch nur als Beimischung ins Depot nehmen.
  • Goldpreis. Für steigende Goldpreise sprechen nicht zuletzt die begrenzten Vorräte. Denn Gold ist im Gegensatz zu Papiergeld nicht beliebig vermehrbar. Zudem sind institutionelle wie private Anleger bisher kaum in Gold investiert. Andererseits bringt Gold keine Verzinsung und ist deshalb bei vielen Anlegern unbeliebt. Und da die europäischen Notenbanken ab September 2004 mehr Gold verkaufen dürfen, könnte das höhere Angebot den Preis drücken.

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