Unser Rat

Sicherheit: Anleger, die Gold als Schutz vor extremer Geldentwertung haben möchten oder gar eine Weltwirtschaftskrise herannahen sehen, sollten Barren oder Münzen kaufen. Am besten ist der 1-Kilogramm-Barren geeignet, bei kleinen Einheiten sind die Spesen oft unverhältnismäßig hoch. Das gilt leider auch für alle Goldmünzen. Am ehesten eignet sich noch der Krügerrand als Anlageobjekt, weil bei ihm die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs am geringsten ist.

Spekulation: Für Spekulationen auf einen steigenden Goldpreis eignen sich vor allem Zertifikate. Die größte Auswahl bietet die niederländische Bank ABN-Amro (www.abn-zertifikate.de). Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, spekulieren Anleger damit sowohl auf den Goldpreis als auch auf den Dollar. Es gibt aber auch Quanto-Zertifikate, die den Goldpreis ohne Wechselkursrisiko abbilden. Wer an einen weiterhin schwachen US-Dollar glaubt, liegt bei ihnen goldrichtig.

Riskanter als Zertifikate auf Gold sind Goldminenaktien. Dafür bieten sie große Gewinnchancen, wenn die Anlageidee aufgeht. Mit Goldfonds mindern Anleger das Risiko etwas. Sie sollten diese dennoch nur als Beimischung ins Depot nehmen.

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