Gold Test

Gold­barren und Gold­münzen sind gern gesehen bei Anlegern. Rund 120 Tonnen physisches Gold kauf­ten deutsche Kunden nach Schät­zungen des Gold­händ­lers Degussa im zurück­liegenden Jahr. Anlegen in Gold ist auch mit Wert­papieren – sogenannten ETC – möglich. Sie sind günstig, leicht an der Börse zu handeln und gut ins Wert­papierdepot zu integrieren. Doch nicht alle Zertifikate sind mit echtem Gold hinterlegt. Finanztest erklärt, wie das Ganze funk­tioniert und worauf Anleger achten sollten.

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TestGoldFinanztest 05/2016
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Ein Gold­papier hat viele Vorteile

Anleger, die einfach und günstig in Gold investieren und sich eine spätere Lieferung offen halten wollen, können Wert­papiere kaufen, die voll­ständig besichert sind, das heißt: bei denen echtes Gold hinterlegt ist. Diese Papiere heißen Gold-ETC, Eng­lisch: Exchange Traded Commodities – börsen­gehandelte Rohstoffe. Sie erlauben Privat­anlegern einen einfachen Zugang zu Rohstoff­investments. Gold-ETC zeichnen den Gold­preis genau nach. Wer sein Fonds­depot um eine Gold­anlage erweitern möchte, kann das mit Gold-ETCs am einfachsten tun. Diese sind auch in kleinen Einheiten handel­bar.
Tipp: Legen Sie nicht mehr als 10 Prozent Ihres Vermögns in Gold oder Gold-ETC an. Der Gold­preis schwankt stark. Gold­anlagen sind spekulativ.

Mit Gold hinterlegt

Anleger sollten sich die Gold-Wert­papiere freilich genau anschauen. An den Börsen sind etliche Gold-ETC gelistet, die sich auf den ersten Blick sehr ähneln. In ihrer Ausgestaltung unterscheiden sich die Papier jedoch. Viele Zertifikate bilden den Gold­preis zwar nach, sind aber nicht mit echtem Gold besichert. Finanztest hat sich die Gold-Schuld­verschreibungen angeschaut, die mit Gold hinterlegt sind und die das gelbe Metall auf Wunsch des Kunden auch nach Hause liefern.

Sicherheit bietet das Gold im Tresor

Recht­lich handelt es sich bei den Gold-ETC um Inhaberschuld­verschreibungen. Das ist auch die Crux dieser Papiere. Geht der Heraus­geber des Wert­papiers pleite, ist das Kapital der Anleger nicht geschützt. Die voll­ständige Gold­deckung gibt den Gold-Zertifikaten etwas mehr Sicherheit.

Gewinne nach einem Jahr steuerfrei

Wer Gold­münzen oder -barren nach mindestens einem Jahr verkauft und dabei einen Gewinn erzielt, kann diesen ohne Abzug behalten. Anders als bei Fonds, Wert­papieren oder Zins­anlagen gibt es für das Gold keine Abgeltung­steuer. Diesen Vorteil bietet im Moment nur der ETC Xetra-Gold. Das hat der Bundes­finanzhof in zwei Urteilen am 12. Mai 2015 entschieden (Az. VIII R 4/15 und VIII R 35/14). Auf Kurs­gewinne aus Verkäufen anderer Gold-ETC ziehen die Finanz­ämter bisher noch über die Banken Abgeltungs­steuer ein. Ob die Gewinne in Zukunft steuerfrei sind, müssen Gerichte noch entscheiden.

Das bietet der Finanztest-Artikel

  • Tabelle. Unsere Tabelle zeigt, welche ETC mit echtem physischen Gold hinterlegt sind, und in welcher Form (Barren, Münzen) das Gold zum Kunden nach Hause geliefert wird.
  • Kauf­beispiel. Anhand eines konkreten Beispiels belegen wir, dass Wert­papier-Gold güns­tiger sein kann als Barren.
  • Abgeltungs­steuer. Sie erfahren wie Sie bereits gezahlte Steuer unter Umständen zurück­holen können und unter welchen Bedingungen Gewinne aus Xetra-Gold steuerfrei sind.

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