Unser Rat (allgemein)

Beimischung. Legen Sie auf keinen Fall Ihr gesamtes Vermögen in Gold an. Nutzen Sie Goldanlagen nur als Beimischung. Als Basisinvestment ist Gold ungeeignet.

Preisrisiko. Der Goldpreis schwankt stark. Das Risiko ist groß, dass Sie mit Goldanlagen hohe Verluste ­machen, wenn Sie jetzt einsteigen. Gold ist zurzeit vergleichsweise teuer (siehe Grafik).

Währungsrisiko. Beachten Sie, dass der Goldpreis in Dollar festgestellt wird. Was in Euro übrig bleibt, hängt vom Wechselkurs ab.

Krisenschutz. Wenn Sie Münzen und Barren kaufen wollen, um sich gegen eine Verschärfung der Krise abzusichern, holen Sie unbedingt mehrere Angebote ein. Vergleichen Sie die Preise und lassen Sie sich sämtliche Kosten auflisten. Bevorzugen Sie Anlagemünzen wie Maple Leaf, Krügerrand oder Wiener Philharmoniker, die anders als Sammlermünzen in hohen Stückzahlen aufgelegt werden. Mehr über den Kauf von Goldstücken siehe „Barren und Münzen“.

Beteiligung. Wenn Sie sich über ­Aktien oder Fonds an Goldminen beteiligen, profitieren Sie sowohl von steigender Nachfrage nach Gold als auch von steigenden Preisen. Beachten Sie, dass sich die Aktienkurse ­anders entwickeln als der Goldpreis. Für die Kursentwicklung sind auch Faktoren wie die Profitabilität einer Goldmine oder die Stimmung am ­Aktienmarkt entscheidend. Mehr über die Fonds siehe „Wertpapiere“.

Preisspekulation. Wenn Sie Gold zur Preisspekulation nutzen wollen, kaufen Sie börsengehandelte Goldfonds, sogenannte ETCs, oder Zertifikate. Diese Papiere bilden den Goldpreis ab. Sie sind günstiger als Barren oder Münzen, eine Versicherung gegen große Krisen bieten sie aber nicht. Geht die Bank, die das Wertpapier aufgelegt hat, pleite, ist Ihr Geld weg. Mehr dazu siehe „Zertifikate“.

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