Nach der Pleite der Göttinger Gruppe erhalten viele Geschädigte Post von Anlegervereinen. Vorsicht, bei einigen ist nicht klar, was für Ziele sie vertreten: Die Deutsche Schutzgemeinschaft für Kapitalanleger und Aktionäre e. V. zum Beispiel verschickt Briefe an ­Anleger der insolventen Securenta, einer Firma der Göttinger Gruppe. Sie bietet ihnen an, sich bei Fragen an eine Hotline zu wenden. Wer dort anruft, erhält die Telefonnummer der Kanzlei Hasselbruch aus Bremen. Doch diese bestreitet gegenüber Finanztest, mit dem Verein in Verbindung zu stehen. Eine Internetseite oder einen Eintrag im Telefonbuch hat der Verein nicht. Er wollte auch nicht erklären, worin seine Arbeit genau besteht.

Wegen undurchsichtigen Geschäftsgebarens setzen wir den Verein auf die Warnliste.

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