Die Göttinger Gruppe steht offenbar vor dem Zusammenbruch. Mehrere Vorstände der Unternehmensgruppe werden per Haftbefehl gesucht, darunter die Vorstände der Securenta AG, Jürgen Rinnewitz und Marina Götz. Die Haftbefehle wurden erlassen, weil die Göttinger in zahllosen Fällen ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber Anlegern nicht mehr nachkamen. Eine Pleite würde Zehntausende Anleger treffen, die ihr Geld vor allem in langfristige unternehmerische Beteiligungen der zur Göttinger Gruppe gehörenden Securenta gesteckt haben. Die Beteiligungen waren hochriskant. Deshalb haben wir immer wieder vor den Angeboten der Göttinger gewarnt. Seit 1994 stehen sie auf der Finanztest-Warnliste. Der Schaden soll über eine Milliarde betragen.

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