Winterliche Heißgetränke: Oh, du fröhliche

Glühwein und Kinderpunsch Test

Jedes Heißgetränk hat bei ähnlichem Grundrezept seinen eigenen Charakter.

Sie machen Stimmung mit Gewürzen und meist mit Alkohol

Roter Glühwein besteht aus reinem Rotwein plus Süßungsmitteln. Für das Aroma sorgen vor allem Zimt und Gewürznelken, außerdem noch Kardamom, Sternanis, Anis, Orangen- und Zitronenschalen. Der Alkoholgehalt: mindestens 7 Prozent.

Weißer Glühwein (Seehund) wird zube­reitet wie roter – nur mit Weißwein.

Glögg bedeutet auf Schwedisch zwar Glühwein. Doch die Skandinavier treiben ihm mit Rum, Korn oder Wodka zusätz­liche Prozente ein. Mandelstifte und Rosinen sorgen für eine feine Einlage.

Punsch steht allgemein für alkoholische Heißgetränke. Weder Recht noch Fantasie begrenzen die Zutaten. Punsch leitet sich wohl vom Hindi-Wort panc ab und bedeutet fünf. So viele Ingredienzien sind nötig, für einen Punsch nach Art englischer Seefahrer des 17. und 18. Jahrhunderts. Ihr Rezept: Arrak, Zucker, Zitrone, Wasser, Tee.

Kinderpunsch schmeckt so würzig und so süß wie Glühwein. Den Rotwein ersetzt Fruchtsaft aus Konzentraten – allerdings meist nicht zu 100 Prozent. Rechtlich betrachtet handelt es sich oft auch nicht um Fruchtsäfte, da keine fruchteigenen Aromen rückgeführt wurden.

Fruchtglühweine enthalten mindestens 5,5 Prozent Alkohol, Weihnachtsgewürze und meist dunklen Fruchtwein wie Heidelbeer- und Kirschwein.

Jagertee ist beim Après-Ski oft mit von der Partie. Das Rezept stammt aus Österreich. Es enthält Alkohol wie Rum, Obstler oder Slivowitz. Dazu kommen noch Tee, Gewürze und Zucker.

Grog ist ein alter Seefahrertrunk: Ein Glas mit zwei Dritteln heißem Wasser und einem Drittel Rum füllen, zwei Stück Zucker dazugeben, fertig.

Feuerzangenbowle: Über einen Topf mit einem Sud aus Rum, Rotwein, Zucker, Gewürzen und Zitrusschalen kommt eine Feuerzange mit Zuckerhut. Der wird mit Rum beträufelt und angezündet.

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