Tipps

Glühwein und Kinderpunsch Test
  • Erhitzen, nicht kochen. Wenn der Glühwein brodelt, flieht der Alkohol und das Gewürzaroma schlägt um. Bei Dauerhitze kann das Zuckerabbauprodukt Hydroxymethylfurfural (HMF) entstehen, dass als krebsverdächtig gilt.
  • Kühlen. Angebrochene Glühweinpackungen halten sich etwa drei Tage im Kühlschrank. Bei Raumtemperatur würde das süße Getränk vergären.
  • Lagern. Originalverpackt lässt sich Glühwein etwa zwei Jahre aufheben. Doch der Verbraucher kennt das wirkliche Alter nicht. Auf Flaschen und Packungen muss weder Jahrgang noch das Mindesthaltbarkeitsdatum stehen. Zum Auftakt der Glühweinsaison kann noch Vorjahresware ausliegen. Eine Lösung: Verwandeln Sie Vorräte im Sommer in kühle Sangria. Gießen Sie den Wein mit Orangensaft auf und geben Sie Eiswürfel dazu.
  • Offene Kessel meiden. Kaufen Sie auf Märkten am besten den Glühwein, der aus geschlossenen Behältern gezapft wird. In offenen Kesseln nimmt der Glühwein schnell den Geschmack vom Essen der Nachbarstände an.
  • Glühwein Selber machen. Erhitzen Sie eine Flasche trockenen Rotwein in einem Topf. Vorsicht, nicht kochen lassen! Fügen Sie Scheiben einer Zitrone bei. Dazu kommen zwei Stangen Ceylon-Zimt, drei Gewürznelken, Kardamom, drei Esslöffel Zucker. Erwärmen Sie den Sud fünf Minuten und lassen Sie ihn eine Stunde ziehen. Vor dem Servieren kurz erwärmen und durch ein Sieb gießen. Nehmen Sie anständigen Wein und gute Gewürze. Dann wissen Sie, was Sie haben.
  • Kinderpunsch. Erwärmen Sie einen Liter Traubensaft. Geben Sie etwas Honig zu, eine halbe Ceylon-Zimtstange, zwei Gewürznelken und gerie­bene Zitrusschalen. Gießen Sie den Sud durch ein Sieb.

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