Glätt­eisen Test

Vorher - nachher. „Ohne Haarglätter würde ich aussehen wie ein Wischmopp. In meinem Beruf ist mir gepflegtes Aussehen sehr wichtig“, sagt unser Model Julia von T.

Glätt­eisen verwandeln widerspens­tige, krause Haare in glatte, seidig glänzende Frisuren. Heiße Keramikplatten ziehen die Haare glatt. Strähne für Strähne. Die Stiftung Warentest hat sieben häufig gekaufte Haarglätter getestet. Sie kosten 17 bis 64 Euro. Doch wenn Nutzer feuchte Haare damit bearbeiten, die Glätt­eisen zu häufig einsetzen oder eine zu hohe Temperatur einstellen, schädigen sie das Haar. Vier Geräte bändigen Mähnen gut, zwei Glätt­eisen im Test bestehen die Sicher­heits­prüfung nicht.

Kompletten Artikel freischalten

TestGlätt­eisen18.12.2018
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 3 Seiten).

Glattes Haar auf Zeit

Das Haar besteht haupt­sächlich aus Keratin, einem Eiweiß. Welche Form es annimmt – kraus, wellig oder glatt – darüber entscheiden Wasser­stoff­brücken und Ionenbindungen, die die Keratinfasern fixieren. Diese Struktur lässt sich vorüber­gehend verändern, etwa durch Hitze. Im Haarglätter klemmen Nutzer einzelne Strähnen zwischen heiße Keramikplatten und ziehen das Haar vom Ansatz bis zu den Spitzen. Sie brechen die Ionenbindungen und Wasser­stoff­brücken auf, das Haar lässt sich verformen. Das schaffen alle Geräte im Test. Die Haare unserer Test­personen sahen nach der Anwendung deutlich glatter aus als vorher. Manche Geräte ließen jedoch mehr Wellen auf den Köpfen als andere, die Glättung gab teils schon nach vier Stunden nach.

Das bietet der Glätt­eisen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für sieben Haarglätter, darunter Geräte von Remington, Braun und Udo Walz. Wir haben die Glätt­eisen einer tech­nischen Prüfung unterzogen und sie im Hinblick auf Sicherheit, Hand­habung und Frisier­ergebnis getestet. Vier Glätt­eisen machen ihren Job gut, eins ist befriedigend, und zwei versagen beim Sicher­heits-Test.

Tipps. Wir erklären, warum Ihr Haar immer trocken sein sollte, bevor Sie es glätten, und welche Höchst­temperatur welcher Haar­typ verträgt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus test 1/2019.

Sie haben schon glatte Haare? Dann interes­siert Sie vielleicht unser Test von Curlern und Lockenstäben.

Video: Haarglätter im Test

Sie verwandeln widerspens­tige oder lockige Haare in glatte, glänzende Frisuren – Haarglätter. Sieben Geräte zwischen 17 und 64 Euro hat die Stiftung Warentest geprüft.

Mehr Glanz, leichter kämm­bar

Haarglätter geben jedoch nicht nur neue Form. Sie verleihen dem Haar zusätzlich Glanz und machen es leichter kämm­bar. Unter Hitze und Druck bügeln sie abstehende Haarschuppen glatt. Diese legen sich wie ein Mantel um die inneren Haarfasern. Das Haar glänzt – allerdings erst nach einer Behand­lung mit Temperaturen von mehr als 120 Grad Celsius. Mit heißeren Platten glänzt das Haar mehr.

Zu heiße Eisen schädigen das Haar

Doch der erfreuliche Neben­effekt hat Grenzen: So wie Eiweiß in einer heißen Pfanne zum Spiegelei brät, so schädigen zu heiße Glätt­eisen die Haare. Die oberste Haar­schicht, die Cuticula, schmilzt. Das Haar wird strohig, lässt sich kaum kämmen und glänzt nicht mehr. Feines, gebleichtes oder geschädigtes Haar verträgt nach Meinung von Experten höchs­tens 170 Grad, gesundes, kräftiges Haar bis zu 200 Grad Celsius. Neben der Temperatur spielt auch die Häufig­keit der Anwendungen eine Rolle. Je häufiger, desto belastender für das Haar.

Brandgefahr mit Severin und Udo Walz

Auch wenn Nutzer die maximale Temperaturstufe der Geräte meiden, bleibt Haarglätten ein brenz­lige Angelegenheit. Der Severin heizt nicht nur die Platten auf, sondern auch das Gehäuse. Über 90 Grad maßen die Tester an mehreren Punkten. Das reicht, um Kopf­haut, Ohren oder Finger zu verbrennen. Richtig gefähr­lich wird es, wenn Nutzer vergessen, den Severin oder den Udo-Walz-Glätter auszuschalten. Beide heizen ununterbrochen weiter – ein Sicher­heits­risiko. Alle übrigen Geräte schalten sich spätestens nach 60 Minuten aus.

Nutzer­kommentare, die vor dem 18. Dezember 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung aus test 6/2011.

Jetzt freischalten

TestGlätt­eisen18.12.2018
2,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 3 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,00 € pro Monat oder 50,00 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2327 Nutzer finden das hilfreich.