Und noch ein Bezahlsystem für Einkäufe im Internet: Zusammen mit den Sparkassen, den Volks- und Raiffeisenbanken startet die Postbank „Giropay“. Es soll die vielen anderen Online-Bezahlwege durch seine Handhabung ausstechen: Der Kunde klickt im Internetshop auf „Giropay“ und gibt die Bankleitzahl seiner Bank ein. Dann wird er automatisch über eine 128-Bit-SSL-Verbindung an seine Bank geleitet. Dort loggt er sich wie gewohnt ein und ihm wird der vertraute Überweisungsträger angezeigt. Empfänger, Betrag und Verwendungszweck sind schon eingetragen. Sobald der Kunde eine Tan-Geheimzahl eingibt, erhält der Onlineshop eine Zahlungsbestätigung und kann sofort die Ware verschicken. Es ist nicht erforderlich, eine Software zu installieren oder sich zusätzlich zu registrieren.

Aber: Nur Kunden, die bei einer der teilnehmenden Banken ein Online-Konto haben, können Giropay nutzen. Auf Händlerseite ist immerhin ein Riese mit im Boot: das Auktionshaus ebay. Dort muss der Kunde allerdings zunächst auf das ebay-Bezahlsystem „Paypal“ klicken und dort Mitglied werden.

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