Giro­konto wechseln

Test­kommentare zu unseren sechs Testfällen

Inhalt

Wechsel von der Hypo­ver­eins­bank zur ING-Diba

Test­verlauf. Die Test­person wählte den von der ING-Diba empfohlenen Konto­wechsel­service. Sie bekam aber von der Hypo­ver­eins­bank keine Liste der Zahlungs­partner über­mittelt und musste auf die gesetzliche Wechsel­hilfe ausweichen. Im Wechselformular waren viele Kreuze schon gesetzt, der Text nahezu unver­ständlich – selbst für einen ausgebildeten Bank­kaufmann. Die ING-Diba gab keine Rück­meldung, in welcher Phase sich der Konto­wechsel befindet und welche Zahlungs­partner benach­richtigt wurden. Es kam zu kosten­pflichtigen Rück­last­schriften.

Fazit. „Hätte ich alles selbst gemacht, hätte es besser geklappt. Immerhin hat mir die ING-Diba aus Kulanz 50 Euro für die Rück­last­schriften gutgeschrieben.“

Wechsel von der Post­bank zur DKB

Test­verlauf. Die DKB verwies auf ihrer Internetseite direkt auf den digitalen Konto­wechsel­service. Es gab keinen Hinweis, dass es auch eine gesetzliche Kontenwechsel­hilfe gibt. Eine Liste der Zahlungs­partner wurde ange­zeigt, aber nicht für 13 Monate. Insgesamt reibungs­loser Ablauf.

Fazit. „Gute Unterstüt­zung beim ­Konto­wechsel.“

Wechsel von der Berliner Sparkasse zur ING-Diba

Test­verlauf. Die Test­person wählte den von der ING-Diba auf ihrer Internetseite empfohlenen digitalen Konto­wechsel­service. Die Liste der Zahlungs­partner enthielt den Hinweis, welche Partner das Bank­schreiben nicht akzeptieren. Für sie gab es den Brief zum Ausdrucken. Insgesamt ­reibungs­loser Ablauf.

Fazit. „Der Wechsel war recht einfach. Der Aufwand lag unter einer Stunde.“

Wechsel von der Post­bank zur Evangelischen Bank

Test­verlauf. Auf der Internetseite gab es gar keinen Hinweis auf eine Hilfe beim Konto­wechsel. Die Test­person rief bei der Evangelischen Bank an und musste erst darauf hinweisen, dass die Bank per Gesetz verpflichtet ist, Kunden beim Konto­wechsel zu unterstützen. Die Bank schickte darauf­hin das Musterformular komplett ausgefüllt per Post. Die Über­sicht der Zahlungs­partner erhielt die Evangelische Bank von der Post­bank erst nach sieben ­Tagen, zwei Tage vor Schließung des alten Kontos. Die Test­person klärte ­telefo­nisch, wer informiert werden soll. Eine zu frühe Konto­schließung konnte sie durch Telefonate mit der Post­bank verhindern.

Fazit. „Ohne den Bank­mit­arbeiter der Evangelischen Bank wäre der Wechsel schief­gegangen. Er hat das unver­ständliche Formular ausgeglichen.“

Wechsel von der Sparkasse Hannover zur DKB

Test­verlauf. Die DKB verwies auf ihrer Internetseite direkt auf den digitalen Konto­wechsel­service. Es gab keinen Hinweis, dass es auch eine gesetzliche Kontenwechsel­hilfe gibt. Die Liste der Zahlungs­partner wurde ange­zeigt, aber ohne Angabe über welchen ­Zeitraum. Es gab eine Anleitung zur Änderung der Konto­daten bei Amazon und Paypal. Reibungs­loser Ablauf.

Fazit. „Angenehmer Neben­effekt: Ich habe einen guten Über­blick über meine Einnahmen und Ausgaben.“

Wechsel von der Sparkasse Main­franken Würzburg zur Triodos Bank

Test­verlauf. Die Triodos Bank verwies auf ihrer Internetseite direkt auf den digitalen Konto­wechsel­service. Es gab auch einen Hinweis auf die gesetzliche Kontenwechsel­hilfe. Eine Liste der Zahlungs­partner wurde ange­zeigt. Die Triodos Bank verschickte die Briefe. Sie gab den Hinweis, dass altes und neues Konto eine Zeit lang parallel geführt werden sollten und der Frei­stellungs­auftrag reduziert werden kann. Reibungs­loser Ablauf.

Fazit. „Gute Unterstüt­zung beim Konto­wechsel.“

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