Girokonto von Postbank und Tchibo Schnelltest

Das ist vor allem für Menschen mit geringem Einkommen interessant: Tchibo und Postbank bieten ein kostenloses Girokonto an. Einzige Voraussetzung: der monatliche Eingang irgendeiner Überweisung. Auch Arbeitslosengeld II reicht aus. Finanztest hat das Angebot genau unter die Lupe genommen.

Angebot: Tchibo bietet unter dem Namen Giro Plus zusammen mit der Postbank ein Girokonto gratis an. Alle Kunden, die bis zum 2. Oktober 2007 das Konto eröffnen und bisher kein Konto bei der Postbank haben, erhalten es inklusive ec-Karte kostenlos.

Voraussetzung: Ein monatlicher bargeldloser Zahlungseingang in beliebiger Höhe. Die Visa-Kreditkarte ist nur im ersten Jahr kostenlos, dann kostet sie 20 Euro pro Jahr. Wird das Konto nach dem 2. Oktober 2007 eröffnet, ist es nur ein Jahr kostenlos. Danach kostet es 5,90 Euro im Monat, wenn der Geldeingang unter 1 250 Euro liegt.

Vorteil: Für Kunden, die den Stichtag einhalten, ist das Konto bis auf Weiteres kostenlos, egal wie viel Geld darauf monatlich eingeht. Das ist besser, als wenn man das Girokonto direkt bei der Postbank eröffnet.

Nachteil: Die Gebührenfreiheit ist an einen Stichtag gebunden. Maßgeblich ist der Posteingang des Kontoantrags bei der Postbank.

Fazit: Wer den Termin einhalten kann und einen beliebigen monatlichen Geldeingang hat, bekommt ein kostenloses Konto inklusive ec-Karte auf lange Sicht. Nach dem Termin sollten nur noch die Kunden das Girokonto bei Tchibo eröffnen, die den Mindestgeldeingang von 1 250 Euro pro Monat auf Dauer leicht erfüllen. Sonst müssen sie sich nach einem Jahr erneut auf die Suche nach einem kostenlosen Konto machen.

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