Tan-Verfahren im Über­blick

Die meisten Banken bieten mehrere Verfahren für das Online­banking am Computer an. Wir stellen die nach heutigem Stand der Technik sehr sicheren und sicheren Verfahren vor. Die besten Giro­konten bietet Ihnen unser großer Vergleich Girokonto. Dort können Sie die verschiedenen Konto-Angebote auch nach der einge­setzten Sicher­heits­technik filtern.

ChipTan

Giro­konten und Online­banking Test

Die drei Grafik­typen: Flickercode (oben), Photo-Tan (Mitte), QR-Code (unten).

Anderer Name: Smart-Tan

Das brauchen Sie. Einen Tan-Generator mit Tastatur, Anzeige und Karten­schlitz für Ihre Girocard. Tan-Generatoren gibt es bei Ihrer Bank oder bei den einschlägigen Elektronikhänd­lern online und in der Filiale. Das Gerät müssen Sie einmalig mit Ihrem Konto synchronisieren.

So geht es. Es sind drei Varianten auf dem Markt. Bei allen stecken Sie die Karte in das Gerät und geben dann die Über­weisungs­daten an Ihrem PC ein. Anschließend erscheint eine Grafik, die Sie mit dem Gerät scannen.

  • Flickercode: Eine animierte Grafik aus schwarz-weißen Balken, ähnlich einem Strichcode.
  • Farbige Grafik: Ein quadratisches Stand­bild aus farbigen roten und grünen Punkten (siehe Photo-Tan).
  • QR-Code: Eine quadratische Matrix aus schwarzen und weißen Quadraten. QR bedeutet „schnelle Antwort“ (eng­lisch Quick Response).

Durch die Grafiken werden die Über­weisungs­daten an den Generator über­tragen. Daraus erzeugt das ­Gerät die Tan und zeigt auch die Trans­aktions­daten noch einmal an.

Besonderheit. Wenn das optische Auslesen nicht funk­tioniert, können Sie die Über­weisungs­daten selbst in das Gerät eintippen und die Tan erzeugen.

Sicherheit. Sehr hoch.

BestSign

Giro­konten und Online­banking Test

Andere Namen: Keine

Das brauchen Sie. Ein Zusatz­gerät, das Sie durch die Eingabe einer ID (Identifikations­nummer) mit Ihrem Konto verknüpfen müssen.

Sie bekommen dann von der Post­bank per Brief einen Code, mit dem Sie das Gerät akti­vieren. Wenn Sie von einem anderen Tan-Verfahren wechseln, können Sie BestSign mit einer Tan des alten Verfahrens frei­schalten.

So geht es. Das Zusatz­gerät müssen Sie mit Ihrem PC verbinden. Das geht entweder über den USB-Anschluss oder per Bluetooth. Geben Sie die Über­weisungs­daten am PC ein, das Gerät zeigt diese noch mal an. Sind sie korrekt, bestätigen Sie das per Knopf­druck. Eine sicht­bare Tan ist nicht beteiligt.

Besonderheit. Es ist möglich, BestSign auch über die Post­bank-App Finanz­assistent zu nutzen. Die Freigabe kann hier auch per Finger­abdruck, Face-ID oder Pass­wort erfolgen.

Sicherheit. Sehr hoch, wenn Sie das Zusatz­gerät von der Post­bank nutzen. Hoch, wenn Sie dafür Ihr Smartphone verwenden.

PhotoTan

Giro­konten und Online­banking Test

Andere Namen: Keine

Das brauchen Sie. Für die PhotoTan brauchen Sie ein spezielles Lesegerät, das Sie bei der Bank registrieren lassen müssen. Das Gerät wird so programmiert, dass nur Sie es nutzen können.

So geht es. Nachdem Sie die Über­weisungs­daten am Computer einge­geben haben, wird daraus eine farbige Grafik auf dem Bild­schirm erzeugt, die Sie mit dem Lesegerät scannen. Sobald das Gerät die Grafik erfasst hat, zeigt es die Daten Ihres Auftrags zur Kontrolle an, auch die Tan.

Besonderheit. Sie können statt des Lesegeräts eine PhotoTan-App auf Ihr Smartphone laden und akti­vieren. Mit der Kamera Ihres Smart­phones scannen Sie – genau wie mit dem Lesegerät – die farbige Grafik.

Sicherheit. Sehr hoch, wenn Sie die Grafik mit dem Lesegerät scannen. Hoch, wenn Sie dafür das Smartphone verwenden.

QR-Tan

Giro­konten und Online­banking Test

Anderer Name. QR-Tan+

Das brauchen Sie. Sie brauchen ein Smartphone und eine App, mit der Sie einen QR-Code lesen können. Er stellt Daten codiert als quadratisches Bild aus schwarzen und weißen Quadraten dar. QR bedeutet „schnelle Antwort“ (eng­lisch Quick Response).

So geht es. Nach Akti­vierung der App geben Sie die Über­weisungs­daten am PC ein. Danach erscheint ein QR-Code auf dem Bild­schirm. Starten Sie die QR-Tan-App auf dem Smartphone und scannen Sie den QR-Code mit der Kamera. Die Über­weisungs­daten werden noch einmal ange­zeigt und eine Tan generiert. ­Alternativ können Sie den Auftrag nach Kontrolle der Daten auch direkt aus der QR-Tan-App frei­geben.

Besonderheit. Keine.

Sicherheit. Sehr hoch.

AppTan

Giro­konten und Online­banking Test

Andere Namen: VR-Secu­reGo,
EasyTan, Tan2go, PushTan, SpardaSecureApp

Das brauchen Sie. Sie müssen eine App Ihrer Bank auf Ihr Smartphone laden und akti­vieren. Die App ist mit einem Pass­wort geschützt, das Sie zum Einrichten der App, zum Entsperren und für die Freigabe der Trans­aktion benötigen.

So geht es. Nachdem Sie die Über­weisungs­daten am PC einge­geben und eine Tan ange­fordert haben, starten Sie die pass­wortgeschützte App. Dort können Sie die Auftrags­daten noch einmal prüfen und im Anschluss die Tan am PC eingeben.

Besonderheit. Sie können die Tan auf demselben Gerät empfangen, auf dem die Banking-App ist, da die PushTan-App im Smartphone isoliert von anderen Apps betrieben wird.

Sicherheit. Hoch.

SMS-Tan

Giro­konten und Online­banking Test

Andere Namen: MobileTan, mTan

Das brauchen Sie. Ein einfaches Mobiltelefon genügt. Sie müssen der Bank Ihre Mobil­funk­nummer mitteilen. Die Bestätigung erfolgt über eine SMS an diese Nummer.

So geht es. Nach Eingabe der Über­weisungs­daten erhalten Sie Sekunden später eine SMS auf das Handy mit der nur für diese Über­weisung und zeitlich begrenzt gültigen Tan. Die SMS wieder­holt außerdem den Betrag und mindestens die letzten vier Stellen der Konto­nummer (Iban) des Empfängers.

Besonderheit. Nutzen Sie für die Über­weisung ein Smartphone, können Sie keine SMS-Tan auf demselben Gerät empfangen.

Sicherheit. Mittel.

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TestGiro­konten und Online­bankingStand der Daten: 01.07.2019
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