Giro­konto Test

Viele Banken und Sparkassen machen die Konto­führung teurer. Mit neuen Konto­modellen kassieren sie für bisher kostenlose Leistungen. Es gibt sie aber noch: Kostenlose Giro­konten, bei denen alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind. Der große Giro­konto-Vergleich der Stiftung Warentest bietet Details von derzeit 240 Kontomodellen von 108 Banken. 23 sind kostenlos – ohne Wenn und Aber. Neu im Früh­jahr 2018: Die Tester haben sich auch reine Smartphone-Konten angesehen.

Das ideale Giro­konto für Sie

Die Experten der Stiftung Warentest nehmen regel­mäßig den Markt der Giro­konten unter die Lupe. Zuletzt haben sie – bis Anfang Juli 2017 – die Konditionen bei 104 Geld­instituten untersucht und verglichen. Nur 23 davon waren zu diesem Zeit­punkt echte Gratis­konten. Auch die Zahl der Giro­konten, die nur unter Bedingungen – wie einem monatlichen Mindest­geld­eingang – kostenlos sind, sinkt. Die Suche in unserem Giro­konto­vergleich lohnt sich aber noch. Der Vergleich wird laufend aktualisiert. Die Höhe der Dispozinsen aktualisieren wir vierteljähr­lich. Zusätzlich erhalten Sie hier viele wert­volle Informationen kostenlos – etwa zum sicheren Online­banking und den einzelnen Tan-Verfahren.

Sie können uns unterstützen: Wenn Ihnen Preis­änderungen bei Ihrem Giro­konten auffallen, können Sie uns diese gerne unter girokonto@stiftung-warentest.de melden. Wir gehen der Sache nach und aktualisieren den Produktfinder.

Das bietet Ihnen der Vergleich Giro­konten

Kostenlose Konten. Nach dem Frei­schalten lesen Sie alle Details zu derzeit 240 Girokonten in der Datenbank und erfahren, welche Banken noch gratis sind. Sie erhalten zudem alle Berichte von Finanztest zum Thema Giro­konten zum Download als PDF.

Reine Handy-Konten. Unsere Tester haben sich angesehen, was Girokonten nur fürs Handy leisten.

Geld­automaten & Zinsen. Wir sagen Ihnen, wie viele Geld­automaten Ihnen bei den einzelnen Konten zum kostenlosen Abheben zur Verfügung stehen, welche Banken Zinsen fürs Guthaben geben und wie hoch die Zins­sätze für Dispo und Über­ziehung liegen.

Service. Sie lesen, wo Sie Giro­konten bundes­weit eröffnen können, was einzelne Banken für Buchungen per Beleg, Selbst­bedienungs­terminal, Telefon- oder Online­banking verlangen, welche Banken Filialen mit Schalter­betrieb haben und welche Kosten für Online-Banking anfallen.

Alle Details. Sie finden zudem Preise und Verfügbarkeit von rund drei Dutzend weiterer Merkmale – von Dauer­auftrag über Konto­auszug bis Partner-Girocard. Und Sie lesen, welche Tan-Verfahren Ihre Wunsch­bank verwendet und ob sie Banking per Smartphone anbietet.

„Jedermann-Konto“. Sie haben kein regel­mäßiges Einkommen und bekommen daher kein Konto mit Über­ziehungs­möglich­keit? Unser kostenloser Vergleich Basiskonto zeigt 145 Giro­konten, die sich auf Guthabenbasis führen lassen.

Mehr als 60 Euro im Jahr sollte niemand für das Giro­konto zahlen

Für unsere Berechnungen des Giro­konto-Vergleichs gehen wir von einem Modell­kunden aus, der das Konto nur online nutzt. Das machen über die Hälfte der deutschen Bank­kunden (So haben wir getestet). Das ist die güns­tigste Art der Konto­führung. Mehr als 60 Euro im Jahr inklusive Girocard und Online­buchungen sollte dafür niemand bezahlen. Dieser Preis ist akzeptabel für die Abwick­lung von Buchungen, je nach Bank das Bereit­stellen von Geld­automaten, Beratung sowie sicherer Technik fürs Online­banking. Diese Grenze können auch Banken mit Filialen unterbieten. Wer mehr für ein Giro­konto bezahlt – das können beim Modell­kunden bis knapp 250 Euro im Jahr sein – sollte einen Wechsel über­legen. Der Giro­konto-Wechsel ist übrigens gar nicht so schwer. Unsere Wechsel-Anleitung hilft Ihnen dabei.

Sicheres Online­banking und Bedienung via Smartphone

Nahezu alle Banken bieten nach heutigem Stand der Technik sichere Verfahren für das Online­banking an, oft auch gratis. Zu teuer ist es, wenn Sie dafür mehr als 10 Euro im Jahr für Trans­aktions­nummern (Tan) oder einmalig für einen Tan-Generator zahlen müssen. Details zu allen Tan-Verfahren bietet unser Überblick Tan-Verfahren. Antworten auf viele weitere Fragen rund um das Giro­konto und das Online­banking finden Sie in unseren FAQ Girokonto und Onlinebanking. Alles über das kontaktlose Bezahlen mit Girokarte, Kreditkarte oder Handy lesen sie im Special Kontaktlos bezahlen.

Drei Wege zum güns­tigen Giro­konto

Es gibt drei Wege, die steigenden Kosten für die Konto­führung zu senken: Manchmal reicht es schon, sein Verhalten zu ändern, also das Konto anders als bisher zu nutzen. Wenn Sie ein teures Konto haben, sollten Sie zunächst bei der eigenen Bank nach einem güns­tigeren Konto­modell fragen. Wenn das zu keiner Ersparnis führt, hilft ein Kontowechsel. Welches Konto­modell für Sie das richtige ist, zeigt Ihnen unsere Daten­bank.

10 Euro sind nicht gratis

Wenn die Girocard 10 Euro kostet, ist das Konto nicht gratis – auch nicht, wenn die Bank das Geld später erstattet. Das erklärte das Land­gericht Stutt­gart der Sparda-Bank Baden-Württem­berg. Sie warb mit „gebührenfrei“. Doch für den Geld­automaten ist eine Girocard nötig. Die kostet 10 Euro. Zwar gibt es bei mehr als 100 bargeldlosen Umsätzen pro Jahr das Geld zurück und Kunden konnten Bargeld auch am Schalter holen. Aber „kostenlos“ ist das Konto damit nicht, so das Gericht (Az. 35 O 57/17 KfH, nicht rechts­kräftig). „Aus Sicht des Kunden ist das Konto mit der Karte untrenn­bar verknüpft“, sagte Peter Breun-Goerke von der Wett­bewerbs­zentrale, die das Urteil erstritt. Zuvor hatte das Land­gericht Düssel­dorf der Sparda-Bank West die Werbung mit „kostenlos“ verboten. Auch sie nahm 10 Euro für die Girocard (Az. 38 O 68/16). Andere Banken werben ebenfalls mit „kostenlos“, wie die Volks- und Raiff­eisen­bank Prignitz, obwohl ihre Girocard 5 Euro kostet. Dagegen geht die Wett­bewerbs­zentrale vor.

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TestGiro­konto17.04.2018
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