Giro­konto, Tages­geld und Fonds­depot

Branchenfonds – Neue Energien, Klima und Umwelt

7
Inhalt

Sonne, Wind und Biogas. Wer mag, kann mit einem kleinen Teil seines Geldes gezielt in Neue-Energien-Fonds investieren, um auf Kurs­gewinne der Branche zu spekulieren. In dieser Fonds­gruppe gibt es zwei ETF:

Der ETF von iShares investiert in die 30 Aktien des S&P Global Clean Energy Index. Größte Position ist der Energieversorger Contact Energy aus Neuseeland.

Lyxor bildet den World Alternativ Energy Index nach, der 20 Werte enthält. Toptitel ist der französische Industrie­konzern Schneider Electric. Lyxor bildet den Index per Swap ab, einem Tausch­geschäft. Im Fonds selbst liegen andere als die Index­titel, darunter können welche sein, die nicht klimafreundlich sind.

Zwei weitere Fonds­gruppen rund ums Thema sind Umwelt- und Klimafonds. Bei den Klimafonds finden sich auch Unternehmen, die zwar keine Umwelt­technologien anbieten, den Klimawandel aber auf der Agenda haben, beispiels­weise eine Bahngesell­schaft, die vor allem Ökostrom verbraucht, oder ein Versandhändler, der auf Nach­haltig­keit achtet. Bei den Umwelt- und den Klimafonds gibt es keine ETF.

Tipp: Die Beimischung sollte nicht mehr als 10 Prozent des Depots ausmachen. Details zu den Fonds finden Sie in unserem Test Fonds und ETF.

7

Mehr zum Thema

  • Sparziel 100 000 Euro So viel müssen Sie auf die Seite legen

    - Wer träumt nicht davon, 100 000 Euro auf dem Konto zu haben? Wir zeigen Ihnen, wie viel Sie sparen müssen, damit es klappt!

  • Geld­anlage in der Inflation Mit Sach­werten gegen die Geld­entwertung

    - Die Inflation steigt. Was tun? Nur mit Sach­werten lässt sich gegen­steuern. Finanztest zeigt, wie Sparer mit Aktien, Gold oder Immobilien ihr Geld vor Inflation schützen.

  • Erneuer­bare Energien Raus aus Öl und Gas

    - Klimawandel und Krieg fordern den Umstieg zu umwelt­freundlichen Technologien. Wie Anlegende mit aktiv gemanagten Fonds und ETF auf erneuer­bare Energien setzen.

7 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 29.06.2020 um 12:48 Uhr
Aktueller Test / Ethisch-ökologische Fonds und ETF

@IsoID: Im aktuellen Finanztest 07/2020 und online unter
www.test.de/Ethisch-oekologische-Fonds-So-legen-Sie-sauber-an-4741500-0
haben wir unseren neuen Test zu den nachhaltigen Fonds veröffentlicht. Dort haben wir erstmals neben unserer Finanztest-Bewertung zum Anlageerfolg eine Nachhaltigkeitsbewertung vorgenommen. In der Tabelle zum Test können Sie sehen, welche Punktzahl der nachhaltige Fonds für den Anlageerfolg bekommen hat und welche Punktzahl er bei der Bewertung der Nachhaltigkeitskriterien (29 Ausschlusskriterien und der Strenge der Auswahl) bekommen hat. Sowohl gemanagte als auch ETF erhielten bei der Nachhaltigkeitsbewertung hohe Punktzahlen. Wer zugleich eine gute Bewertung beim Anlageerfolg und bei der Nachhaltigkeitsbewertung sucht, mischt mehrere gemanagte Fonds, um eine breite Mischung fürs Depot herzustellen. (maa)

IsoID am 27.06.2020 um 17:00 Uhr
Nachhaltiger Renditebaustein für Pantoffelkonzept?

@Stiftung_Warentest am 17.10.2019 schrieben Sie: "Im Moment können wir tatsächlich keine klare Empfehlung für einen streng nachhaltigen und klimafreundlichen, gleichzeitig aber stark diversifizierten ETF für das Pantoffel-Portfolio geben."
Hat sich an dieser Einschätzung mittlerweile etwas geändert?

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.10.2019 um 13:10 Uhr
Nachhaltiger Renditebaustein für Pantoffelkonzept?

@Christoph1999: Im Moment können wir tatsächlich keine klare Empfehlung für einen streng nachhaltigen und klimafreundlichen, gleichzeitig aber stark diversifizierten ETF für das Pantoffel-Portfolio geben. Wir erwarten jedoch, dass sich das in der Zukunft ändert - das Angebot von nachhaltigen ETF wächst und bei Finanztest analysieren wir die Situation regelmäßig. Man kann es auch mit einer Anlage in nachhaltige aktive Fonds oder mit einer Kombination solcher Fonds mit einem nachhaltigem ETF versuchen, den Kompromiss zwischen breiter Marktstreuung und persönlich akzeptabler Nachhaltigkeit zu finden. Bei einer Anlage in aktive Fonds können wir aber nicht mehr von einem bequemen Pantoffel-Portfolio sprechen, hier muss der Anleger mehr tun und auch regelmäßig schauen ob die Fonds noch gut laufen. (TK)

Christoph199 am 17.10.2019 um 00:03 Uhr
Nachhaltiger Renditebaustein für Pantoffelkonzept?

Ich finde das "Pantoffel-Prinzip" der Stiftung Warentest ökonomisch und bequemlichkeitstechnisch genial, aber leider fehlt noch eine ausgereifte Gesamtstrategie für den Rendite-Baustein, wenn man sein Geld nachhaltig (inkl. Klimaschutz) anlegen will. Der UBS-ETF auf den MSCI World Socially Responsibel Index ist, wie Sie selbst schreiben (in Finanztest 11/2019, S. 24) zwar im Vergleich noch der beste und streut auch relativ breit, aber sicher ist er etwa bezüglich des Klimaproblems noch nicht das Gelbe vom Ei. Aber wenn man stattdessen einen der beiden empfohlenen aktiven Fonds kauft (oder beide), erreicht man vermutlich nicht die ökonomisch nötige Risiko-Streuung. Das finde ich "pantoffeltechnisch" problematischer als die geringere Rendite im "Bio-Laden".
Was schlagen Sie als Gesamtkonzept im Rahmen des Pantoffel-Portfolios für den Rendite-Baustein ivor, wenn man sein Geld nachhaltig (inkl. Klimaschutz) anlegen will? Das beantwortet der obige Artikel leide nicht.

Sternenkleid am 15.10.2019 um 11:15 Uhr
Nachhaltig investieren

Ich finde es gut, dass sich immer mehr Menschen Gedanken um die Welt machen - auch wenn ich zugeben muss, dass einige Maßregelungen im Rahmen der Klimadebatten schon ziemlich abstrakte Züge annehmen. Dennoch finde ich es gut, wenn der Versuch unternommen wird, in ethische Kapitalanlagen zu investieren. Zu diesen gehören zum Beispiel Nachhaltigkeitsfonds, die ich im Prinzip ziemlich genial finde. Schließlich ist es bei einigen Fonds recht schwer einzusehen, in welche Unternehmen oder Projekte investiert wird. Und wenn man nicht genau hinsieht, so hat man im schlimmsten Fall ausversehen in einen Waffenfabrikanten sein Geld gesteckt. Mit nachhaltigen Fonds kann man zum Glück solche bedenklichen Investitionen ausschließen und ohne Ausgabeaufschlag können diese auch gekauft werden.