Giro­konto, Tages­geld und Fonds­depot

Grüne Zins­anlagen

12.07.2019
Inhalt

Kunden, die bei ihrer Bank oder Sparkasse bleiben wollen, können bei ihrem Institut nach Klima-, Umwelt- oder Öko-Spar­briefen fragen. Das Geld, das sie mit den Anlagen einsammeln, stecken die Banken in nach­haltige Projekte. Die Sparkasse Hannover bietet den Sparkassen­brief N+ an. Hier gibt es 0,15 Prozent pro Jahr für fünf Jahre. Mit dem Geld finanzieren die Nieder­sachsen nach­haltige Projekte von Unternehmen aus der Region. Früher haben auch andere Sparkassen und die baden-württem­bergische BW-Bank solche Spar­briefe angeboten. Nun tun das viele nicht mehr – vor allem wegen der Zins­situation.

Tipp: Es handelt sich meist um regionale Angebote. Fragen Sie am besten vor Ort. Ihr Geld ist über die Einlagensicherung abge­sichert.

Alternativ können Anleger Geld in Fonds mit grünen Staats- und Unter­nehmens­anleihen stecken: Green Bond Fonds. Das Geld soll der Finanzierung klimafreundlicher Projekte dienen. Es soll jähr­lich offengelegt werden, in welche Projekte die Anleihe­erlöse geflossen sind. Verpflichtend ist das aber nicht. Andere Anleihen der Emittenten sind nicht unbe­dingt umwelt­freundlich. Es gibt sowohl aktive Fonds mit Green Bonds als auch ETF. Ein ETF mit Anleihen europäischer Emittenten ist:

Tipp: Weitere Green Bond Fonds finden Sie in unserem Test Fonds und ETF.

12.07.2019
  • Mehr zum Thema

    Sparziel 100 000 Euro So viel müssen Sie auf die Seite legen

    - Wer träumt nicht davon, 100 000 Euro auf dem Konto zu haben? Wir zeigen Ihnen, wie viel Sie sparen müssen, damit es klappt!

    Nach­haltiges Tages­geld und Fest­geld Ethisch-ökologische Zins­angebote

    - Was macht die Bank eigentlich mit meinem Geld? Wir vergleichen laufend ethisch-ökologische Zins­angebote und zeigen, nach welchen Prinzipien nach­haltige Banken handeln.

    Online­banking Zugang des Ehepart­ners genutzt – Bank muss verschwundenes Geld zurück­zahlen

    - Wenn ein Ehepartner dem anderen die Zugangs­daten zum Online-Banking gibt, führt das im Betrugs­fall nicht zu einem Schadens­ersatz­anspruch der Bank. Diese Urteil hat...