Tipps

  • Wechsel. Wie viel Sie für Ihr Konto bezahlen, steht auf der Quartalsabrechnung auf dem Kontoauszug. Ein Kontowechsel lohnt sich, wenn Sie mehr als 80 Euro im Jahr für ein Filialkonto bezahlen oder mehr als 40 Euro im Jahr für ein Onlinekonto. Fragen Sie zuerst bei der bisherigen Bank, ob ein anderes Kontomodell Ersparnis für Sie bringt. Andernfalls wagen Sie den Wechsel! Sie bekommen bei den Formalitäten häufig Unterstützung von der neuen Bank.
  • Zusatzkosten. Nutzen Sie Kontoauszugsdrucker und Selbstbedienungsterminals. Denn jeder Handschlag, den ein Bankmitarbeiter für Sie erledigt, erhöht die Kontokosten. Die Zusendung von Kontoauszügen oder eine Überweisung per Beleg können bis zu 3 Euro kosten.
  • Guthabenzins. Wenn Sie eine Bank mit der Verzinsung des Guthabens auf dem Girokonto werben will, springen Sie nicht an. Ein Auswahlkriterium für ein Girokonto ist es nicht, denn die höchste Verzinsung von 3 Prozent ist eher die Ausnahme. Für ein Tagesgeldkonto sind mittlerweile 3,5 Prozent ab dem ersten Euro möglich (siehe Infodokument Tagesgeldkonten und Festgelder). Legen Sie Ihr überzähliges Geld lieber dort an.
  • Selbstständige. Freiberufler und andere Selbstständige haben wenig Chancen auf ein kostenloses Konto. Daran ändern auch regelmäßige Einnahmen nichts. Die Konten für diese Berufsgruppen kosten zwischen 2,50 und 19 Euro im Monat. Einzelne Buchungen müssen Sie extra bezahlen.

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