Unser Rat

Filialkonto. Die Girokonten der regionalen PSD- und Sparda-Banken liegen an der Spitze. Fast alle bieten Gratiskonten ohne Bedingungen und mit ec- und Kreditkarten an. Die Konten können Sie auch online führen. Ein kostenloses Girokonto ohne Bedingungen bietet bei den überregionalen Banken die BBBank an. Bei ihr gibt es ein Kreditkartendoppel für 30 Euro dazu.

Onlinekonto. Die Direktbanken ING-Diba Bank, die DKB Bank und die Wüstenrot Bank bieten Angestellten und Rentnern ein kostenloses Girokonto inklusive ec- und Kreditkarte. Für regionale Kunden tun dies neben den meisten PSD- und Sparda-Banken auch die MBS in Potsdam und die Stadt- und Saalkreissparkasse Halle.

Wechsel. Wie viel Sie für Ihr Konto bezahlen, steht auf der Quartalsabrechnung auf dem Kontoauszug. Ein Kontowechsel lohnt sich, wenn Sie mehr als 80 Euro im Jahr für ein Filialkonto bezahlen oder mehr als 40 Euro im Jahr für ein Onlinekonto. Fragen Sie zuerst bei der bisherigen Bank, ob ein anderes Kontomodell Ersparnis für Sie bringt. Andernfalls wagen Sie den Wechsel! Sie bekommen bei den Formalitäten häufig Unterstützung von der neuen Bank.

Zusatzkosten. Nutzen Sie Kontoauszugsdrucker und Selbstbedienungsterminals. Denn jeder Handschlag, den ein Bankmitarbeiter für Sie erledigt, erhöht die Kontokosten. Die Zusendung von Kontoauszügen oder eine Überweisung per Beleg können bis zu 3 Euro kosten.

Selbstständige. Freiberufler und andere Selbstständige haben wenig Chancen auf ein kostenloses Konto. Das ändern auch regelmäßige Einnahmen nicht. Die Konten für diese Berufsgruppen kosten zwischen 2,50 und 19 Euro im Monat. Einzelne Buchungen müssen extra bezahlt werden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1541 Nutzer finden das hilfreich.