Tipps

  • Wechsel. Auf dem Kontoauszug sehen Sie, wie viel Sie für Ihr Girokonto bezahlen. Meist erfolgt die Abrechnung vierteljährlich. Wenn Sie inklusive Kreditkarte für ein Filialkonto mehr als 80 Euro im Jahr oder für ein Onlinekonto mehr als 40 Euro im Jahr zahlen, lohnt der Wechsel. Erkundigen Sie sich zunächst bei Ihrer Bank, ob sie noch andere und für Sie günstigere Kontomodelle anbietet. Ein kostenloses Konto, das ein Mindesteinkommen voraussetzt, sollten Sie nur wählen, wenn Sie die Vorgabe problemlos erfüllen können.
  • Filial- oder Onlinebank. Überlegen Sie, ob Sie Ihr Konto bei einer Filialbank mit persönlicher Beratung oder bei einer Direktbank führen wollen, die Sie rund um die Uhr erreichen können.
  • Neues Konto. Besorgen Sie sich von der neuen Bank alle Unterlagen zur Kontoeröffnung und füllen Sie diese aus. Oft benötigen Sie auch eine Gehaltsbescheinigung. Denken Sie daran: Auf die neue Geheimzahl (PIN) und ihre neue ec-Karte müssen sie eine Zeit warten.
  • Daueraufträge. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber rechtzeitig von der neuen Kontoverbindung. Wenn die nächste Gehaltszahlung noch etwas dauert, können Sie bereits einen kleineren Betrag aus das neue Konto überweisen und anschließend Daueraufträge bei Ihrer alten Bank löschen und bei der neuen Bank wieder einrichten. Denken Sie außerdem daran, alle Unternehmen über die neuen Kontodaten zu informieren, bei denen Sie ein Lastschriftverfahren eingerichtet haben. Dafür bieten fast alle Banken spezielle Vordrucke an. Einige übernehmen sogar die Benachrichtigung inklusive Portokosten. Fragen Sie bei Ihrem neuen Geldinstitut nach.
  • Altes Konto löschen. Führen Sie beide Konten etwa drei Monate parallel, bevor Sie ihr altes Girokonto formlos löschen. Dadurch vermeiden Sie Fehlbuchungen und vergessene Buchungen fallen Ihnen leichter auf. Die Löschung eines Girokontos ist kostenlos und bedarf keiner Kündigungsfristen. Die alte Bank rechnet das Konto ab und überträgt ein Guthaben auf das neue Konto. Bankeigene Kreditkarte und die ec-Karte und geben Sie zerschnitten an das Geldinstitut zurück.
  • Onlinebanking. Wenn Sie Ihr Konto per PC führen wollen, wählen Sie eine Bank, die mindestens eines der drei sicheren Onlinebankingverfahren mTan, eTan plus und HBCI hat.
  • Kreditkarte. Wenn Sie Wert auf eine Kreditkarte legen, muss diese nicht von der kontoführenden Bank sein. Andere Banken bieten preiswerte Kreditkarten, ohne dass Sie Ihr Girokonto dort führen müssen. Kostenlos sind zum Beispiel die Mastercard der KarstadtQuelle Bank und die Sunnycard der Santander Consumer Bank.
  • Kontrollieren. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge darauf, ob alles korrekt gebucht wurde.
  • Zusatzkosten. Nutzen Sie Kontoauszugsdrucker und Selbstbedienungsterminals. Denn jeder Handschlag, den ein Bankmitarbeiter für Sie erledigt, erhöht die Kontokosten. Die Zusendung von Kontoauszügen oder eine Überweisung per Beleg können bis zu 3 Euro kosten.
  • Guthabenzins. Wenn eine Bank mit der Verzinsung des Guthabens auf dem Girokonto wirbt, sollte das für Sie kein Auswahlkriterium sein. Legen Sie Ihr überzähliges Geld lieber auf einem Tagesgeldkonto an.

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