Gewusst wie Special

In letzter Zeit finden besonders viele Menschen Verrechnungs­schecks in ihren Briefkästen. Die Techniker Krankenkasse zum Beispiel zahlt für 2013 und 2014 eine Dividende an viele ihrer Mitglieder. Statt das Geld zu über­weisen, schickt die Kasse einen Scheck. Verrechnungs­schecks nutzen Versicherer ebenso, wenn sie Schäden regulieren, auch Gewinne aus Wett­bewerben werden so ausgezahlt und Spenden an Begüns­tigte über­mittelt.

Sie benötigen

  • Verrechnungs­scheck
  • Eventuell Formular für Sche­ckeinreichung
  • 60-Cent-Briefmarke (Direkt­bank­kunden)

Schritt 1

Sie können den Scheck nur bei der Bank einlösen, bei der Sie Ihr Giro­konto führen. Als Kunde einer Filial­bank gehen Sie mit dem Verrechnungs­scheck zu einer Zweigstelle Ihrer Bank. Bei vielen Kredit­instituten müssen Sie noch das Formular für Sche­ckeinreichung ausfüllen. Es liegt meist im Schalterraum aus. Die geforderten Angaben finden Sie auf dem Verrechnungs­scheck unten. Wichtig: In die Spalte „Konto­nummer oder Name des Scheck­ausstel­lers“ müssen Sie die Konto­nummer eintragen, die unten auf dem Verrechnungs­scheck steht, nicht Ihre Giro­konto­nummer. Manchmal nehmen Ihnen die Mitarbeiter das Ausfüllen auch ab.

Schritt 2

Wenn Sie Kunde einer Direkt­bank sind oder Online­banking machen, können Sie den Scheck per Post an die Bank schi­cken, mit einem formlosen Vermerk, auf welches Konto der Betrag über­wiesen werden soll. Ganz sicher – aber aufwendiger – ist es, wenn Sie das Sche­ckeinreicherformular von der Internetseite herunter­laden oder es bei der Bank per Post anfordern. Das Einlösen eines inländischen Verrechnungs­schecks ist kostenfrei, Sie brauchen aber eine 60-Cent-Briefmarke.

Schritt 3

Das Geld wird zunächst unter Vorbehalt auf Ihrem Konto verbucht. Sie können darüber erst später – zwischen drei und neun Tagen – verfügen. Die Bank wartet erst ab, ob das Konto des Scheck­ausstel­lers gedeckt ist.

Achtung: Für Schecks gilt in Deutsch­land eine gesetzliche Vorlegefrist von acht Tagen. Banken dürfen Schecks auch nach der Frist noch einlösen, sind dazu aber nicht verpflichtet. In der Praxis können Sie den Scheck noch Monate später einlösen. Die Techniker Krankenkasse zum Beispiel lässt Ihnen dafür ein Jahr Zeit.

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