Gewusst wie Special

Mehr als 300 000 Fahr­räder werden pro Jahr gestohlen. Eine Versicherung hilft dem Besitzer dann sehr. Am güns­tigsten lassen sich Räder über eine Hausrat­police schützen.

Sie benötigen:

  • Internet oder Telefon
  • Fahr­radschloss

Schritt 1

Wenn Sie eine Hausrat­versicherung haben, ist Ihr Fahr­rad mitversichert, so lange es in der Wohnung steht oder im abschließ­baren Keller. Parkt es aber draußen im Hof, vor der Kneipe oder am Bahnhof, greift Ihre Police nur, sofern Sie zusätzlich einen Fahr­radschutz mitversichert haben. Den können Sie ab 20 Euro extra pro Jahr für ein oder mehrere Räder bekommen. Rufen Sie Ihren Hausrat­versicherer an, wenn Sie noch keine Fahr­radklausel vereinbart haben.

Schritt 2

Besitzen Sie keine Hausrat­police, wollen aber eine abschließen, suchen Sie sich einen güns­tigen Anbieter (Tarif­vergleich im Test Hausratversicherung). Policen inklusive Fahr­radschutz sind für weniger als 100 Euro pro Jahr zu bekommen. Spezielle Fahr­radversicherungen kosten dagegen mehrere Hundert Euro pro Jahr, je nach Wert Ihres Rades. Sie eignen sich eher für sehr teure Räder.

Schritt 3

Klären Sie mit Ihrem Versicherer vor Vertrags­schluss – egal ob für die Hausrat- oder eine spezielle Fahr­radversicherung: Wie viel ist Ihr Rad wert, sprich: Bis zu welcher Summe soll es versichert sein? Achten Sie darauf, dass der Umfang des Fahr­radschutzes mindestens dem Neuwert des teuersten Rades Ihrer Familie entspricht. Sie können den Schutz prozentual zu Ihrer Hausrat­versicherungs­summe fest­legen. Haben Sie eine kleine Wohnung, ist die Versicherungs­summe vermutlich klein. Dann brauchen Sie einen entsprechend hohen Prozent­satz für den Fahr­radschutz.

Schritt 4

Halten Sie sich an die Versicherungs­regeln. Prüfen Sie: Wo und wann ist das Rad geschützt? Nachts? Draußen? Im Ausland? Wie muss es abge­schlossen sein, damit der Versicherer zahlt, wenn es weg ist? Ein Rahmenschloss reicht selten – es muss ein separates Schloss sein. Muss das Rad nur abge­schlossen oder anderswo fest­geschlossen sein? Übrigens: Nur jedes vierte Schloss im Test erzielte im Jahr 2015 ein gutes Qualitäts­urteil (Test Bügel-, Falt- und Kettenschlösser, test 5/2015).

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