Gewusst wie Special

Wichtige Dokumente wie Urkunden oder Zeug­nisse sind häufig nur dann gültig, wenn sie von einem Notar oder einer Behörde beglaubigt wurden. Diese bestätigen die Richtig­keit des Dokuments. Der Notar nimmt eine öffent­liche Beglaubigung vor, die Behörde eine amtliche. Manchmal müssen Sie auch Unter­schriften bestätigen lassen. So sollten Sie vorgehen, wenn Sie eine Beglaubigung brauchen.

Sie benötigen:

  • Das Original
  • Gültiges Ausweis- oder Pass­dokument
  • Mindestens 5 Euro für amtliche Beglaubigung

Schritt 1

Prüfen Sie erst, welche Form der Beglaubigung Sie benötigen. Geht es darum, eine Unter­schrift beglaubigen zu lassen? Oder in einer Abschrift zu bestätigen, dass die Kopie mit dem Original über­einstimmt?

Schritt 2

Bei einigen Dokumenten ist Ihre Unter­schrift nur rechts­gültig, wenn ein Notar bestätigt, dass Sie das Dokument unter­schrieben haben (öffent­liche Beglaubigung). Das ist zum Beispiel der Fall bei Einträgen ins Handels­register und auch im Familien- und Erbrecht. Anders ist es bei einer amtlichen Beglaubigung. Um etwa eine beglaubigte Kopie zu erhalten, können Sie das Dokument persönlich bei einer ermächtigten Behörde vorlegen.

Öffent­liche Beglaubigung

Wenn Sie eine öffent­liche Beglaubigung brauchen, können Sie im Internet einen Notar suchen (notar.de). Die Kosten für die Beglaubigung richten sich meist nach dem Vermögens­wert und der Art des Dokuments. Doch Vorsicht: Ein Notar prüft im Zuge der Beglaubigung nicht die Gültig­keit des Originals. Es wird lediglich bestätigt, dass Sie das Dokument unter­schrieben haben oder die Kopie mit dem Original identisch ist.

Amtliche Beglaubigung

Bürger­ämter oder Rathäuser stellen meist eine Beglaubigung aus, wenn Ihnen eine deutsche Behörde das Originaldokument ausgestellt hat oder Sie eine Kopie zur Vorlage bei einer deutschen Behörde brauchen. Machen Sie einen Termin und nehmen Sie Original und Kopie mit. In der Regel ist es güns­tiger, das Dokument selbst zu kopieren. Die Beglaubigung kostet zwischen 5 und 10 Euro. Manche Abschriften kann nur die Behörde beglaubigen, die das Original ausgestellt hat. Dazu gehören zum Beispiel Personen­stands­urkunden, die Sie beim zuständigen Standes­amt vorlegen müssen, oder Auszüge aus dem Grund­buch.

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