Gewusst wie Special

In Deutsch­land sind Hundehalter verpflichtet, Ihr Tier für die Hunde­steuer anzu­melden. Je nach Bundes­land und Tierrasse gelten un­ter­schied­liche Steuersätze – und je nach Wohn­ort sind unter­schied­liche Ämter für die Anmeldung zuständig. Meist ist das Finanz- oder Bürger­amt die richtige Anlauf­stelle.

Sie benötigen:

  • Internet­fähigen Rechner (PC, Handy)
  • Formular zur Hunde­steuer­anmeldung
  • Drucker, Papier und Stift
  • Brief­umschlag und 62-Cent-Briefmarke oder Faxgerät, Scanner, Handykamera

Schritt 1

Finden Sie heraus, welche die für Sie zuständige Hunde­steuer­stelle ist. Am leichtesten geht das über die Internetseite Ihrer Kommune. Haben Sie den Ansprech­partner gefunden, notieren Sie sich die Kontakt­daten und suchen Sie nach dem Formular zur Hunde­steuer­anmeldung. Fast immer bieten die zuständigen Behörden einen Vordruck zur Anmeldung Ihres Hundes zum Herunter­laden auf ihrer Internetseite an. Übrigens: Für Blindenhunde, Hunde aus dem Tierheim und Hunde, die zu gewerb­lichen Zwecken gehalten werden, kann es eine Steuerermäßigung oder -befreiung geben.

Tipps: Zur Haltung eines Kampfhundes benötigen Sie eine gesonderte Erlaubnis. Diese können Sie in der Regel beim Ordnungs­amt beantragen. Sie wissen nicht genau, ob oder unter welchen Bedingungen Sie Ihren Hund in der Miet­wohnung halten dürfen? Antworten finden Sie im Special Haustiere – Diese Rechte haben Mieter.

Schritt 2

Laden Sie das Formular zur Hunde­steuer­anmeldung herunter. Füllen Sie es aus und unter­schreiben Sie es.

Schritt 3

Schi­cken Sie das Formular per Post oder Fax an die Behörde. Alternativ können Sie das Papier auch scannen oder abfotografieren und als Anhang in einer E-Mail senden.

Schritt 4

Ihr Finanz­amt sendet Ihnen nach der Anmeldung Ihres Hundes einen Steuer­bescheid zu. Manche Behörden schi­cken die Hunde­steuermarke gleich mit – bei anderen müssen Sie die Marke abholen. Befestigen Sie die Hundemarke am Hals­band Ihres Hundes. Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund sie immer trägt, wenn Sie mit ihm raus­gehen, damit Sie bei Kontrollen durch Mitarbeiter von Polizei oder Ordnungs­amt belegen können, dass Ihr Hund gemeldet ist.

Tipp: Schludern Sie besser nicht mit der Anmeldung. Wenn Sie Ihren Hund nicht anmelden, begehen Sie eine Ordnungs­widrigkeit und müssen im schlimmsten Fall mit einem Bußgeld bis zu 10 000 Euro und mit Steuer­nach­forderungen rechnen.

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