So trocknen die Tomaten

Getrock­nete Tomaten im Glas Test

Traditionell. Viele Hersteller trocknen ihre Tomaten auf Holz­rahmen mit Kunststoff­unterlagen.

Etwas schrumpelig sehen sie aus, doch für viele sind getrock­nete Tomaten eine Delikatesse. Sie gehören unbe­dingt auf den Antipasti-Teller. Auch auf der Pizza oder im Nudelge­richt machen sie was her.

Waschen und trocknen

Bis auf vier Produkte dörrten alle Tomaten der Test­auswahl laut Anbietern in der Sonne – auf Netzen, Planen oder Gittern aus Synthetik, die erhöht auf Rahmen liegen. Neben der traditionellen Methode gibt es auch die Trock­nung in Dörröfen oder bei Raum­temperatur in Trocken­anlagen. Halb­getrock­nete Früchte dörren nur leicht im Ofen. Vorher werden alle Tomaten gewaschen, meist halbiert und manchmal gesalzen. Hinterher legt man sie entweder sofort in Öl ein oder mariniert sie zunächst mit Essig oder anderen Säuren sowie Gewürzen. Erst dann kommen sie ins Öl, das die Früchte lange konservieren kann.

Gesundes Frücht­chen

Auch in der getrock­neten Tomate steckt viel Gutes: neben Vitaminen und Mineralien vor allem Lykopin. Es ist mitver­antwort­lich für die Färbung der roten Früchte und gehört zur Klasse der Karotinoide. Lykopin soll Krankheiten wie Krebs, Arterio­sklerose, Rheuma oder Parkinson vorbeugen. Studien können das aber bislang nicht eindeutig beweisen. Belegt ist, dass es antientzündlich wirkt.

Schön heiß machen

Durch Erhitzen wird das Lykopin für den Körper besser verwert­bar. Pasta mit getrock­neten Tomaten schmeckt also nicht nur lecker, sie ist auch gesund.

Tomate satt: In unserem Test Tomaten, test 8/2014 lesen Sie alles rund um die Beerenfrucht.

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