Getrock­nete Tomaten im Glas

Reste lagern – Öl entsorgen – Gläser wieder­verwenden

3

Getrock­nete Tomaten im Glas Testergebnisse für 17 Getrock­nete Tomaten in Öl 06/2017

Nicht zu warm lagern. Vermeiden Sie direkte Sonne, Wärme, Feuchtig­keit. Wenn Sie das Glas öffnen und der Inhalt ranzig riecht, sind die Tomaten und/oder das Öl verdorben.

Reste kühl stellen. Was Sie nicht essen, kommt am besten im Glas in den Kühl­schrank. Die Tomaten sollten im konservierenden Öl schwimmen, das Öl aber nicht an den Deckel reichen, weil es die eventuell darin enthaltenen Weichmacher heraus­lösen kann. Essen Sie die Reste binnen weniger Tage auf.

Öl nie in die Spüle kippen. Wenn Öl übrig bleibt, entsorgen Sie es im Glas und ausschließ­lich in der Tonne für Restmüll. Gießen Sie das Öl auf keinen Fall in den Ausguss oder in die Toilette. Es verunreinigt das Abwasser und kann die Abwasser­leitungen im Haus verkleben und verstopfen.

Nur Unbe­schädigtes nochmal nutzen. Bevor Sie die Gläser zum Einlegen oder Einkochen wieder­verwenden, prüfen Sie, ob Glas und Deckel unbe­schädigt sind und der Deckel richtig schließt.

Alles keim­arm machen. Glas und Deckel in der Spül­maschine oder mit heißem Wasser und Spül­mittel reinigen. Sie können sie auch sterilisieren: 10 Minuten im Topf abkochen und bei 80 Grad Celsius im Back­ofen trocknen.

In Öl Einge­legtes nie stürzen. Marme­laden­gläser können Sie nach dem Einkochen auf den Kopf stellen, damit sich der Deckel besser aufs Glas zieht. Bei ölhaltigem Inhalt ist das tabu, da Weichmacher aus dem Deckel ins Produkt übergehen können.

3

Mehr zum Thema

  • Pre-Nahrung im Test Guter Milch­ersatz für den Fratz

    - Anfangs­milch soll das Baby rundum versorgen. Die meisten Pre-Nahrungen im Test der Stiftung Warentest sind erfreulich gut – aber nicht jedes Marken­produkt.

  • Olivenöl im Test Das leckerste Olivenöl kommt aus Bari

    - Im Test von 19 Oliven­ölen (nativ extra) schneiden viele gut ab. Vier Öle sind mangelhaft – ranzig und teils schad­stoff­belastet. Das beste Öl im Test kommt aus Süditalien.

  • Clever Reste verwerten Alles wird verputzt

    - Zero Waste: Die gute alte Sitte, Nahrungs­mittel abfall­frei zu verarbeiten, liegt wieder im Trend. Tipps für Spar­gelreste, welke Blätter und altes Brot.

3 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 19.03.2018 um 12:32 Uhr
Reiner Schadstofftest

@MichaelSchmidtberger: Es handelt sich hier tatsächlich um einen reinen Schadstofftest. Von besonderem Interesse war für uns, ob gesundheitsschädliche Weichmacher aus der Deckeldichtungen in das Produkt übergehen. Den Gesamtinhalt haben wir zudem auf krebserregende Mineralölbestandteile und PAK untersucht. (bp)

MichaelSchmidberger am 17.03.2018 um 16:30 Uhr
Kein Geschmackstest

Leider finde ich es etwas schade, dass, wenn Sie schon getrocknete Tomaten testen, nur ein Aspekt getestet wurde. Wieso wurden beispielsweise die Kategorien sensorische Beurteilung, mikrobiologische Qualität, Verpackung und Deklaration nicht getestet, wie Sie es bei anderen Lebensmitteln auch tun?
Es gibt große Unterschiede im Geschmack. Diese Woche habe ich getrocknete Tomaten gekauft, die total versalzen waren und sichtbare Salzkörner an einigen Tomaten aufwiesen und dennoch war Salz nicht unter den Zutaten aufgeführt.

bi-mue am 03.06.2017 um 03:27 Uhr
verbieten!

Warum nicht Silicon vorschreiben für ALLE Deckeldichtungen im Ernährungsbereich - süßer UND saurer Glasinhalt? Wo es z. B. Schnuller NUR NOCH aus Silicon gibt oder Silicon-Formen für den heißen Backofen. Und falls man das wirklich nicht verbieten kann: ins Auge springende p o s i t i v e Info "Deckeldichtung PVC-frei" oder "schadstofffrei". Rollmops, Honig, Babygläschen usw. würde ich viel lieber kaufen...hervorgehoben aufgedruckt BIO oder REGIONAL oder FAIRTRADE o. ä. funktioniert ja!
Gruß
B. M.