So haben wir getestet

Im Test: 17-mal getrock­nete Tomaten in Öl in Schraubgläsern mit Twist-off-Deckeln. Alle Produkte wählten wir exemplarisch im Handel aus.
Wir kauf­ten sie von Dezember 2016 bis Januar 2017 ein.
Die Preise ermittelten wir durch Anbieterbefragung im April 2017.

Unter­suchungen

Wir untersuchten nur auf Schad­stoffe. Für die Analyse der Weichmacher einschließ­lich epoxydiertes Sojabohnenöl (Esbo) wurden die dafür vorgesehenen Proben zehn Tage lang bei Raum­temperatur auf den Kopf gestellt und anschließend der gesamte Inhalt untersucht. Bei auffälligem Ergebnis wurden Produkt und Deckel nochmals untersucht, ohne das Glas vorher auf den Kopf zu stellen. Das Gesamt­produkt über­prüften wir auf Mineral­ölbestand­teile, auf poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) und Alternaria-Toxine. Die Ergeb­nisse für Alternaria-Toxine waren unauffäl­lig. Im Ölanteil der Proben haben wir den Gehalt von 3-Mono­chlor­propandiol-Estern (3-MCPD) und Glycidyl-Estern bestimmt.

Prüf­methoden

Weichmacher inklusive Esbo und PAK analysierten wir im Labor mittels Gaschromato­graphie/Massenspektrometrie, Alternaria-Toxine mittels LC-MS/MS. Auf Mineral­ölbestand­teile über­prüften wir mit online gekoppelter LC-GC/FID. 3-MCPD-Ester und Glycidyl-Ester bestimmten wir nach Methode C-VI 18 (10) der DGF.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Schad­stoff­urteil auswirken. Dieses konnte nur so gut sein wie das schlechteste Urteil für eine einzelne Schad­stoff­kategorie. Abwertungen sind mit einem *) gekenn­zeichnet.

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