Gesund­heits­karte Meldung

Sie sind spät dran? Bei vielen Kassen können Sie ein Digitalfoto hoch­laden. Fragen Sie nach.

Ab Januar 2014 gilt beim Arzt nur noch die elektronische Gesund­heits­karte. Die bisherigen Chipkarten sind dann ungültig – unabhängig vom aufgedruckten Ablaufdatum. Darauf haben sich der GKV-Spitzen­verband und die Kassen­ärzt­liche Bundes­ver­einigung verständigt. Zwar werden Patienten beim Arzt noch mit der alten Chipkarte behandelt, sie müssen aber inner­halb von zehn Tagen einen Versicherungs­nach­weis in der Praxis einreichen. Sonst kann der Arzt die Kosten privat in Rechnung stellen. Das kann teuer werden. Um die neue Gesund­heits­karte auszustellen, brauchen die Krankenkassen ein Pass­bild. Ausnahmen gelten für Kinder unter 15 Jahren und Pflegebedürftige. Auf der Karte sind wie bisher die Stamm­daten wie Name, Geburts­datum und Geschlecht des Patienten gespeichert. Auf der Rück­seite können Krankenkassen die Europäische Kranken­versichertenkarte aufdrucken. Zukünftig sollen Versicherte auch entscheiden können, ob medizi­nische Daten, wie zum Beispiel eine Arznei­mittel­dokumentation, auf der Karte gespeichert werden.

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