Werbung mit Gesund­heits­effekten von Lebens­mitteln ist nur unter bestimmten Umständen erlaubt. Die Details regelt die Health-Claims-Verordnung der EU. Teils müssen aber auch Gerichte urteilen.

Trau­benzucker

Der Europäische Gerichts­hof entschied, dass der Anbieter Dextro Energy den Trau­benzucker in seinen Produkten nicht mit Aussagen wie „unterstützt die normale körperliche Betätigung“ anpreisen darf (Aktenzeichen C 296/16 P). Obwohl der Effekt wissenschaftlich belegt sei, wider­spreche Werbung für Zuckerreiches den gängigen Ernährungs­empfehlungen. Trau­benzucker ist ähnlich kalorienreich wie Kristall­zucker.

Kaffee­pads

Die Wett­bewerbs­zentrale bean­standete, dass ein Discounter Kaffee­pads als „besonders magenfreundlichen Kaffee­genuss“ vermarktete. Das suggeriere Vorteile gegen­über der Konkurrenz (Aktenzeichen HH 4 0079/17).

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