Gesundheitsbericht Deutschland Meldung

Die Lebenserwartung ist gestiegen.

Die Lebenserwartung der Frauen in Ostdeutschland ist zwischen 1990 und 2002/2004 um 4,6 Jahre gestiegen, die der Männer um 5,3 Jahre. Die Unterschiede zwischen Ost und West sind damit deutlich geringer als noch 1990. Frauen leben in Ost- und Westdeutschland mit über 81 Jahren sogar nahezu gleich lang. Chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden wie Bluthochdruck sind im Osten häufiger als im Westen. Bei Muskel- und Skeletterkrankungen wie Arthrose und Osteoporose ist es dagegen umgekehrt. Unterschiedlich ist auch das Risikofaktorenprofil in den neuen und alten Ländern: In Ostdeutschland ist die Raucherquote der Männer höher und die Rate der körperlich Aktiven geringer als im früheren Bundesgebiet. Frauen und Männer aus Ostdeutschland beteiligen sich seltener als Westdeutsche an vorbeugenden, gesundheitsfördernden Maßnahmen. Höher als im Westen sind dagegen die Impfraten.

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