Gesund­heits-Apps Ich weiß, wie viel du wiegst

Gesund­heits-Apps - Ich weiß, wie viel du wiegst
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Ob Abnehm-Coach oder Medikamenten-Manager – Gesund­heits-Apps können moti­vieren und unterstützen. Die hilf­reichen unter den Handy-Programmen zählen Kalorien, erinnern an fällige Medikamente oder helfen dabei, das lästige Qualmen endlich aufzugeben. Doch was passiert mit den Nutzer-Angaben? Und wer steht über­haupt hinter den Gesund­heits-Programmen? test hat 24 Gesund­heits-Apps unter die Lupe genommen – jeweils 12 für die Betriebs­systeme Android und iOS.

Gesund­heits-Apps

  • Testergebnisse für 6 Kalorien zählen - Apps 11/2013 Anzeigen
  • Testergebnisse für 6 Blutzucker-Tagebuch - Apps 11/2013 Anzeigen
  • Testergebnisse für 6 Rauchen aufgeben - Apps11/2013 Anzeigen
  • Testergebnisse für 6 Erinnerung an Medikamente - Apps 11/2013 Anzeigen
Inhalt
Liste der 24 getesteten Produkte
Kalorien zählen - Apps 11/2013 - Android
  • FatSecret FatSecret Hauptbild
    FatSecret FatSecret
  • MyFitnessPal MyFitnessPal Hauptbild
    MyFitnessPal MyFitnessPal
  • Sillens ShapeUp Club Hauptbild
    Sillens ShapeUp Club
Kalorien zählen - Apps 11/2013 - iOS
  • FatSecret FatSecret Hauptbild
    FatSecret FatSecret
  • MyFitnessPal MyFitnessPal Hauptbild
    MyFitnessPal MyFitnessPal
  • Sillens ShapeUp Club Hauptbild
    Sillens ShapeUp Club
Blutzucker-Tagebuch - Apps 11/2013 - Android
  • A. Menarini Diagnostics Glucolog Lite Hauptbild
    A. Menarini Diagnostics Glucolog Lite
  • Sinovo SiDiary Hauptbild
    Sinovo SiDiary
  • SquareMed Software DiabetesPlus Typ 2 Hauptbild
    SquareMed Software DiabetesPlus Typ 2
Blutzucker-Tagebuch - Apps 11/2013 - iOS
  • A. Menarini Diagnostics Glucolog Lite Hauptbild
    A. Menarini Diagnostics Glucolog Lite
  • Sinovo SiDiary Hauptbild
    Sinovo SiDiary
  • SquareMed Software DiabetesPlus Typ 2 Hauptbild
    SquareMed Software DiabetesPlus Typ 2
Rauchen aufgeben - Apps11/2013 - Android
  • Fewlaps QuitNow Pro - Rauchen aufgeben Hauptbild
    Fewlaps QuitNow Pro - Rauchen aufgeben
  • MedMedia Verlag und Mediaservice Rauchfrei durchstarten Hauptbild
    MedMedia Verlag und Mediaservice Rauchfrei durchstarten
  • Nutrition Consult Der Nichtraucher Coach Hauptbild
    Nutrition Consult Der Nichtraucher Coach
Rauchen aufgeben - Apps11/2013 - iOS
  • Fewlaps QuitNow Pro - Rauchen aufgeben Hauptbild
    Fewlaps QuitNow Pro - Rauchen aufgeben
  • MedMedia Verlag und Mediaservice Rauchfrei durchstarten Hauptbild
    MedMedia Verlag und Mediaservice Rauchfrei durchstarten
  • Nutrition Consult Der Nichtraucher Coach Hauptbild
    Nutrition Consult Der Nichtraucher Coach
Erinnerung an Medikamente - Apps 11/2013 - Android
  • MedMedia Verlag und Mediaservice Meine Medizin Hauptbild
    MedMedia Verlag und Mediaservice Meine Medizin
  • Pluspharma Arzneimittel Plustime Hauptbild
    Pluspharma Arzneimittel Plustime
  • Zentiva Pharma PillReminder - Denk an mich Hauptbild
    Zentiva Pharma PillReminder - Denk an mich
Erinnerung an Medikamente - Apps 11/2013 - iOS
  • MedMedia Verlag und Mediaservice Meine Medizin Hauptbild
    MedMedia Verlag und Mediaservice Meine Medizin
  • Pluspharma Arzneimittel Plustime Hauptbild
    Pluspharma Arzneimittel Plustime
  • Zentiva Pharma PillReminder - Denk an mich Hauptbild
    Zentiva Pharma PillReminder - Denk an mich

Kleine Programme, große Hoff­nungen

Bringen Gesund­heits-Apps über­haupt etwas? Die Perspektiven sind da: Jeder fünfte Deutsche nutzt Gesund­heits-Apps. 42 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen verhalten sich deswegen nach eigenen Angaben gesund­heits­bewusster. Auch politisch stecken große Hoff­nungen in den kleinen Hilfs­programmen. Sie sollen lang­fristig den Kosten­anstieg im Gesund­heits­sektor senken, die Kommunikation zwischen Arzt und Patienten erleichtern. Britische Haus­ärzte können Apps seit 2012 beispiels­weise als Gesund­heits­maßnahme verschreiben. Das Problem: Noch gibt es nicht viele hoch­wertige Gesund­heits-Apps. Welche Apps zu den empfehlens­werten zählen, verrät die Test-Tabelle.

Viel Auswahl, wenig Trans­parenz

Rund 97 000 Apps mit Gesund­heits­bezug wurden im März 2013 auf den führenden Downloadportalen angeboten. Etwa 1 000 kommen jeden Monat hinzu. Die hilf­reichen unter den Handy-Programmen zählen Kalorien, erinnern an fällige Medikamente oder helfen, den Blut­zuckerspiegel zu über­wachen. Neben dem praktischen Nutzen ist aber auch entscheidend, dass der Anwender seine Daten sicher weiß und sich im Klaren ist, wem er sensible Daten anver­traut. Hier können einige Apps nicht über­zeugen.

Keine App ist sehr gut

Kein Programm schneidet sehr gut ab. Sechs sind gut, sie punkten mit Benutzerfreundlich­keit und vielen Funk­tionen. Von den Apps zum Thema „Rauchen aufgeben“ kommt keine über ein Befriedigend hinaus. Als Defizit fast aller getesteten Handy-Helferlein erwies sich die Trans­parenz – oft fehlte etwa ein Impressum. Auch Daten­schutz erwies sich bei einigen Test-Kandidaten als großes Problem. Vier Apps über­tragen Nutzer­daten unver­schlüsselt. Fremde könnten die Daten mit dem entsprechenden Know-how problemlos abfangen, sich selbst einloggen und das Nutzer­konto über­nehmen.

Wer hat’s erfunden?

Hinter vielen Gesund­heits-Apps stehen Pharma­konzerne. Aus dem Namen des jeweiligen App-Anbieters geht dies nur selten hervor. Fehlt in diesen Fällen auch ein Impressum, hat der Nutzer keine Chance zu erfahren, wem er Angaben wie Gewicht, Geburts­datum oder regel­mäßig einge­nommene Medikamente anver­traut. Neben den Apps vertreiben einige Anbieter auch medizi­nisches Zubehör wie zum Beispiel Blut­zucker­mess­geräte oder Körperwaagen. Diese können – per Kabel oder via Funk beziehungs­weise Bluetooth – mit dem Smartphone verbunden werden. Praktisch: Der Anwender muss die gemessenen Werte nicht manuell eintragen. Die Apps über­nehmen sie auto­matisch. Ein Grund mehr, warum der Nutzer wissen sollte, mit wem er seine Daten austauscht.

Kritisch sein und absichern

Aus den einge­gebenen Daten können Unternehmen theoretisch auch ein Nutzer­profil erstellen. Um dem vorzubeugen, empfiehlt sich die genaue Prüfung der App schon vor dem Download. Details zum Umgang mit Kunden­daten sollten in der Beschreibung der App im jeweiligen App-Store zu finden sein. Auch das Impressum sowie Angaben zu Quellen und Qualifikation des Autors platziert ein vertrauens­würdiger Anbieter schon hier. Fehlen diese Angaben, ist der Download entsprechend riskant.

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5 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Sabinchen07 am 08.06.2015 um 13:03 Uhr
Kritisch

Finde es auch immer ärgerlich, wenn die kostenpflichtigen Apps keine Testversionen anbieten, die Katze im Sack zu kaufen geht auch mit online Bewertungen öfter schief. Und dass sich Laien zu sehr auf die Tipps dort verlassen ist auch sehr bedenklich.

Vertico90 am 19.12.2013 um 13:02 Uhr
Hilfreich

Also ich finde es sehr Hilfreich!

Profilbild Stiftung_Warentest am 30.10.2013 um 12:42 Uhr
Bewertung Datenschutz

@jgoetze: Im "So haben wir getestet" schreiben wir „Identifizierten wir im Datenstrom für den Betrieb der App unnötige Daten, lautete das Urteil kritisch.“. Entsprechend bewertete Apps senden also Daten über den Nutzer an den Anbieter oder an Dritte. Diese Daten bilden i. d. R. das Nutzungsverhalten ab, über das langfristig sehen Profile gebildet werden können, d. h. der Nutzer wird identifizierbar.
Bei den sehr kritischen Apps FatSecret und QuitNow Pro sind wir im Artikel detailliert auf die Probleme eingegangen, bspw. wegen einer unverschlüsselten Kommunikation. Wir hoffen unsere Bewertung hiermit besser verständlich gemacht zu haben. (BP)

jgoetze am 30.10.2013 um 11:21 Uhr
Ist der Test ernst gemeint?

Sinn und Unsinn solcher Apps muss jeder für sich selbst bewerten. Aber ein Test, der mir verrät, dass beispielsweise eine App aus Datenschutzsicht unter Android kritisch zu sehen ist, bei iOS aber nicht, ohne zu verraten wieso und was man dabei festgestellt hat, ist schon traurig. Was genau sind denn die Bedenken und was hat man da festgestellt? War die Kommunikation unverschlüsselt oder hat die App alle verfügbaren Daten aus dem Smartphone abgesaugt? Test-Transparenz wäre schon wünschenswert. So habe ich für Null Erkenntnisgewinn 2 Euro bezahlt... die meisten getesteten Apps sind wenigstens kostenlos.

DrKramer am 24.10.2013 um 13:08 Uhr
Gute oder schlechte App? Was heißt das?

Gute oder schlechte App? Was heißt das?
Ob man eine App als nützlich einschätzt, hängt i. d. R. davon ab, ob sie das leistet, was der Nutzer von ihr erwartet, das gilt auch für HealthApps. Und davon kann sich jeder - nach dem Download - relativ einfach selbst überzeugen. Bei kostenpflichtigen Gesundheits-Apps ist das allerdings ein Problem, man muss sich auf die Beschreibung verlassen! Aber selbst wenn eine App dann das tut, was sie soll, weiß man häufig immer noch nicht, ob die Gesundheitstipps und Angaben vertrauensvoll, aktuell und unabhängig sind. Initiative Präventionspartern, Dr. Ursula Kramer