Gesundes Grillen Meldung

Grillen spart Fett, das ist gesund. Doch beim Spiel mit der Glut können auch gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen. Hier einige Grillregeln:

  • Wenn Fleischsaft oder Fett in die Glut tropfen und verbrennen, bilden sich Krebs erregende Stoffe, Benzpyrene, die sich mit dem aufsteigenden Rauch am Grillgut ablagern. Mit einer Fettauffangschale aus Alu können Sie dies weitgehend verhindern.
  • Vor allem die appetitlich gebräunte Kruste des Grillguts enthält hohe Benzpyrenmengen. Verzichten Sie deshalb möglichst auf das Krusten fördernde Einpinseln mit Bier oder Marinade. Keinesfalls verzehren dürfen Sie schwarz verkohlte Stellen.
  • Besonders fettes Grillgut oder in Öl marinierte Fleischstücke kann man zunächst in Alufolie garen und zum Schluss auf dem offenen Rost kurz nachgrillen.
  • Gepökeltes wie Kassler oder Räucherspeck (Nitritpökelsalz) gehören nicht auf den Grill. Durch das Nitritpökelsalz bilden sich bei hohen Temperaturen Krebs erzeugende Nitrosamine.
  • Nicht nur für Vegetarier: Gemüse, Bratlinge und Früchte bekommen durch das Grillen ein ganz besonderes Aroma und sind eine gesunde Bereicherung und Alternative auf dem Rost.

Dieser Artikel ist hilfreich. 413 Nutzer finden das hilfreich.