Gesünder wohnen Meldung

Auf schlecht gedämmten Außenwänden wachsen Schimmelpilze besonders gern.

Schlechter Wärmeschutz und mangelnde Lüftung verursachen häufig einen Schimmelpilzbefall.

Kalte Wände. Wo die Außenwände im Winter besonders stark auskühlen, drohen Gefahren: Luftfeuchtigkeit kondensiert, Schimmelpilze wachsen und vermehren sich massenhaft. Mit bloßem Auge sind dann hässliche dunkle Flecken sichtbar.

Viel Wasser im Haus. Schuld an der Feuchtigkeit sind oft weder Dachschä­den noch Rohrleckagen. Große Mengen Wasser verdunsten schon beim ganz normalen Wohnen – zum Beispiel beim Duschen, Wäschetrocknen oder beim Schwitzen in der Nacht.

Heizen und Lüften. Kontrollieren Sie mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit. Sie sollte unter 55 Prozent liegen. Mehrmals täglich kräftig lüften: Jeweils zwar nur für etwa fünf Minuten, dafür aber kräftig per Durchzug. Lassen Sie keinen Teil der Wohnung zu sehr auskühlen. In unbeheizten Räumen, etwa in Schlafzimmern, sammelt sich sonst leicht zu viel Feuchtigkeit.

Versteckter Schimmel. Überprüfen Sie mit Thermometer und Hygrometer, wo es in Ihrer Wohnung besonders kalt und feucht ist. Dort ist die Schimmelgefahr am größten. Zum Beispiel hinter Vorhängen, Wandverkleidungen oder Schränken, die zu dicht vor einer kalten Wand stehen. Ärgerliche Feuchteschäden drohen auch durch Wärmebrücken. Bei verdächtigen Flecken kann eine Analyse für Gewissheit sorgen.

Pilze bekämpfen. Schimmelflecken lassen sich leicht unschädlich machen: Am besten mehrmals mit 70-prozentigem Alkohol oder Brennspiritus besprühen oder einpinseln. Nach 30 Minuten abwischen (Tücher in der Mülltonne entsorgen). Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg ist allerdings die Bekämpfung der Ursachen, also zum Beispiel die Beseitigung von Baumängeln.

Informationen. Ausführliche Anti-Schimmel-Tipps bieten unsere Infoabrufe sowie das test-Spezial Energie.

Dieser Artikel ist hilfreich. 275 Nutzer finden das hilfreich.