Tipps

  • Echt. Ob es sich wirk­lich um echte Naturkosmetik handelt, können Sie an der Deklarationen erkennen: Laut Kosmetik­ver­ordnung müssen alle Inhalts­stoffe auf der Verpackung angegeben sein, allerdings über­wiegend auf Eng­lisch. Wenn Ihnen das zu viel Fach­chinesisch ist, bieten Ihnen die Siegel der Naturkosmetik­hersteller Orientierungs­hilfe.
  • Siegel. Die gebräuchlichsten in Deutsch­land sind BDIH und NaTrue. Die Vergabe ist an Bedingungen geknüpft. So dürfen in den Produkten soweit möglich nur natürliche Substanzen stecken, also Stoffe pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs. Die Hersteller müssen auch auf Erdölpro­dukte, synthetische Farb-, Duft- und Konservierungs­stoffe verzichten. Ausnahmen sind aber möglich, etwa bei Konservierungs­stoffen.
  • Acht­samkeit. Wegen der sanfteren Konservierung sollten Sie mit Naturkosmetik acht­samer umgehen als beim Gebrauch von konventioneller Kosmetik.
  • Tube. Benutzen Sie möglichst Cremes in Tuben mit kleinen Öffnungen. Sie sind einem etwaigen Keimbefall weniger ausgesetzt als Cremes in Tiegeln.
  • Entnehmen. Entnehmen Sie die Creme nur mit sauberen Fingern oder besser noch mit einem sauberen Spatel. Verschließen Sie danach Tiegel oder Tube wieder luft­dicht.
  • Temperatur. Bewahren Sie Naturkosmetik nicht in über­heizten Bade­zimmern auf. Am besten bei 18 bis 20 Grad Celsius lagern.
  • Halt­barkeit. Brauchen Sie Naturkosmetik möglichst zügig auf. Achten Sie auf ein Mindest­halt­barkeits­datum auf der Packung beziehungs­weise auf das Symbol eines geöff­neten Tiegels mit Verfalls­angabe. Es besagt, wie lange das Produkt nach dem erst­maligen Öffnen halt­bar ist.
  • Prüfen. Benutzen Sie die Creme nicht weiter, wenn sich Geruch, Farbe oder Konsistenz verändert haben sollten. Sie könnte verdorben sein und gehört dann in den Müll­eimer.

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